AccessControl ac = AccessControl.getAccessControl(request);

Niederösterreich200 Feuerwehrleute kämpften gegen Großbrand

Die 2000 Quadratmeter große Produktionshalle eines Betriebs brannte. Eine Person wurde ins Spital eingeliefert.

Das Feuer war kilometerweit zu sehen
Das Feuer war kilometerweit zu sehen © FF Melk
 

Im Gewerbegebiet von Neumarkt an der Ybbs (Bezirk Melk) ist in der Nacht auf Montag ein Großbrand in einem Betrieb zur Herstellung von Rindenmulch ausgebrochen. Die 2000 Quadratmeter große Produktionshalle und ein Palettenlager standen in Flammen. Laut dem ORF Niederösterreich musste eine Person ins Spital eingeliefert werden.

Knapp 200 Mitglieder von 14 Freilwilligen Feuerwehren rückten aus. Die Löscharbeiten werden bis in den späten Vormittag dauern, berichtete Franz Resperger vom Landeskommando.

Entdeckt wurde das Feuer knapp nach Mitternacht von einem Mitarbeiter der Nachtschicht, der sofort Alarm schlug und den Feuerwehrnotruf wählte. Gleichzeitig setzte auch ein Lokführer der in der Nähe vorbeiführenden Westbahntrasse einen Notruf ab, teilte der Sprecher mit.

Feuer war kilometerweit zu sehen

Bei Eintreffen der Einsatzkräfte brannte die Produktionsstätte des Unternehmens bereits lichterloh. Das Feuer war kilometerweit zu sehen. Bei den Löscharbeiten wurden auch zwei Drehleitern, zwei Teleskopmastbühnen und zwei Großtanklöschfahrzeuge eingesetzt. "Durch starken Wind und erheblichen Funkenflug drohte das Feuer in der Folge auf großflächige, erntereife Weizenfelder überzugreifen. Dies konnte durch den Einsatz von mehreren Löschleitungen verhindert werden", hieß es in einer Aussendung. Auch der Bürokomplex des Betriebes konnte geschützt werden.

Foto © APA/EINSATZDOKU
Trotz des massiven Feuerwehreinsatzes, teilweise auch mit speziellem Löschschaum, wurden die Industriehalle und die Produktionsstätte zerstört. Die Brandursache war vorerst unbekannt.

Landeskriminalamt ermittelt

Nach einem nächtlichen Großbrand in einem Betrieb in Neumarkt an der Ybbs (Bezirk Melk) hat das Landeskriminalamt die Ermittlungen zur Ursache übernommen. Bereits am Sonntag hatte es auf dem Areal einen Kleinbrand gegeben, teilte Polizeisprecher Raimund Schwaigerlehner mit. Vermutet werde, dass das Feuer durch den Wind erneut entfacht worden sein könnte.

Sonntagmittag war ein Rindenmulchhaufen durch Selbstentzündung in Flammen gestanden. Das Feuer war laut Polizeiangaben gegen 14 Uhr gelöscht. In der Nacht auf Montag kam es erneut zu einem Brand, eine Halle und ein Palettenlager wurden zerstört.

Diskutieren Sie mit - posten Sie als Erste(r) Ihre Meinung! Kommentieren