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Tragödie am Berg83-Jähriger wollte Abkürzung nehmen: In den Tod gestürzt

Der Deutsche stürzte rund 200 Meter über steiles Felsgelände ab.

THEMENBILD:  WANDERN / HERBST
© APA/BARBARA GINDL
 

In Vandans (Bezirk Bludenz) in Vorarlberg ist am Freitag ein Wanderer tödlich verunglückt. Der 83-jährige Deutsche war laut Polizei mit einer Gruppe unterwegs. Beim Aufstieg auf den Gipfel des Schafgafalls wollte der Mann eine Abkürzung nehmen und trennte sich von der Gruppe. Als er nicht beim Treffpunkt erschien, schlugen seine Begleiter Alarm. Er konnte nur noch tot geborgen werden.

Die Wandergruppe hatte beschlossen, zuerst den nördlichen Gipfel des Schafgafalls und anschließend den südlichen Gipfel zu besteigen. Da dem 83-Jährigen diese Wegstrecke zu lang erschien, entschloss er sich, alleine auf den südlichen Schafgafall zu gehen. Alle anderen wählten zuerst die nördliche Route. Als der Mann nicht beim vereinbarten Treffpunkt erschien, verständigten seine Begleiter die Einsatzkräfte. Der Vermisste konnte in einer steilen Felsrinne nur noch tot aufgefunden werden.

Der 83-Jährige stürzte offensichtlich direkt vom Gipfel des südlichen Schafgafall in östlicher Richtung rund 200 Meter über größtenteils senkrechtes Felsgelände ab und zog sich dabei tödliche Verletzungen zu. Zum Zeitpunkt des Vorfalles herrschte bestes Bergwetter. Alle Wanderer waren mit entsprechender Wanderausrüstung unterwegs. Der Leichnam wurde mittels Polizeihubschraubers geborgen und nach Brand geflogen.

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