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Auf 1.800 Meter Seehöhe Blitzschlag verursachte Waldbrand im Lungau

Ein Baum fing im Lungau auf 1.800 Meter Seehöhe Feuer. Die Feuerwehr löschte den Glimmbrand mit Hilfe von Bergrettern und Hubschraubern.

Auch der Bundesheerhubschrauber war im Einsatz © Österreichisches Bundesheer/(c) Wolfgang Riedlsperger
 

Ein Blitz hat am Mittwoch auf 1.800 Meter Seehöhe in Weißpriach im Lungau in einen Baum eingeschlagen und einen Glimmbrand im steilen Gelände ausgelöst. Feuerwehrleute und Bergretter konnten das Feuer mit Hilfe eines Polizei- und eines Bundesherrhubschraubers am Donnerstag löschen, nachdem die Polizei in Tamsweg am Vormittag von Rauchsäulen im "Znachtal" informiert worden war.

Die Löschversuche vom Hubschrauber aus scheiterten vorerst. Deshalb wurde die Einsatzstrategie geändert: Die Piloten der beiden Helikopter flogen Material, fünf Bergretter und acht Feuerwehrmänner auf den Berg. Dort errichteten die Bergretter der Ortsstelle Mauterndorf ein Seilgeländer zur Sicherung der Feuerwehrmänner, die den Brand mit Löschrucksäcken und Löschdecken schließlich erfolgreich bekämpfen konnten.

Gegen 19.00 Uhr hieß es "Brand aus". Verletzt wurde laut Polizei niemand. Im Einsatz standen insgesamt 78 Feuerwehrleute, die fünf Bergretter und drei Polizisten.

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