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OberösterreichZusteller überfuhr 19 Monate altes Kind - tot

Hatte es beim Rückwärtsfahren nicht bemerkt - Reanimation erfolglos.

© APA (Archiv/Gindl)
 

Ein 27-jähriger Briefzusteller hat Mittwochmittag in Pischelsdorf (Bezirk Braunau) ein 19 Monate altes Kind überfahren. Trotz sofort eingeleiteter Reanimationsmaßnahmen war das Kleinkind nicht mehr zu retten, die Kopfverletzungen waren zu schwer, teilte die Polizei OÖ mit.

Nachdem der Mann in den Briefkasten des Wohnhauses Post eingeworfen hatte, stieg er wieder ins Auto und fuhr rückwärts. Dabei bemerkte er das Kind hinter dem Auto nicht und überfuhr es mit dem linken Hinterreifen. Der Mann hielt sofort an, im nächsten Moment kam auch schon die Großmutter aus dem Haus gelaufen.

Wiederbelebungsmaßnahmen

Sie trug ihr Enkelkind ins Haus und gemeinsam mit dem 27-Jährigen begann sie mit Wiederbelebungsmaßnahmen. Auch die zwei Gemeindeärztinnen, die Besatzung des Rettungshubschraubers aus Salzburg sowie ein Notarztteam aus Braunau versuchten es vergeblich. Der Zusteller erlitt einen schweren Schock und wurde ins Krankenhaus Braunau gebracht. Die Krisenintervention betreute die anwesenden Angehörigen.

Kommentare (2)

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Henry44
4
22
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Schrecklicher Unfall,

der jedem Autofahrer passieren könnte, wenn sein KFZ nicht mit einem Rückfahrwarner ausgestattet ist. Ein Kleinkind, das direkt hinter dem KFZ steht oder geht, ist für den Fahrer unsichtbar. Ich bin froh, dass mein KFZ einen Warner hat, der selbst auf Gras reagiert.

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leTal
3
19
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.

sowas sollte obligatorisch für alle autos nachgerüstet werden..

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