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MonsantoBayer bedauert Glyphosat-Verbot in Österreich

Man gehe aber davon aus, dass der Beschluss "von der EU-Kommission kritisch hinterfragt und rechtlich angefochten" werde, teilte Bayer am Dienstagabend mit.

Glyphosat
© APA/ZB/Patrick Pleul
 

Der Bayer-Konzern hat Österreichs Glyphosat-Verbot mit Bedauern zur Kenntnis genommen. Man gehe aber davon aus, dass der Beschluss "von der EU-Kommission kritisch hinterfragt und rechtlich angefochten" werde, teilte Bayer am Dienstagabend mit.

"Die Entscheidung des österreichischen Nationalrats steht im Widerspruch zu umfangreichen wissenschaftlichen Ergebnissen zu Glyphosat", hieß es von Seiten des deutschen Chemiekonzerns in Leverkusen. Darüber hinaus ignoriere der Beschluss die Bedürfnisse und die professionelle Arbeit der österreichischen Landwirte.

Der Wirkstoff Glyphosat, der im Verdacht steht, krebserregend zu sein, wurde von der heutigen Bayer-Tochter Monsanto als Herbizid auf den Markt gebracht. Der Bayer-Konzern sieht sich in den USA mit einer Klagewelle wegen möglicher Gesundheitsschäden durch Glyphosat konfrontiert. Seit Auslaufen des Patentschutzes wird Glyphosat auch in den Mitteln zahlreicher anderer Anbieter eingesetzt.

Kommentare (3)

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47er
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Liebe Bayerianer, probiert dieses Mittel halt als Ausgleich doch mal als Teebeutel,

vielleicht hilft dieses Naturprodukt zumindest den Bauern und anderen Anhängern als Darmreinigungsmittel und gegen andere unerwünschte innere Beschwerden. Selbstverständlich hoffe ich, das eingehende Tests im eigenen Betrieb vorgenommen werden.

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steinpe
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arme Bayer

die brauchen nur ein paar mehr in der EU auf die Lohnliste stzen und der Kuchen ist gegessen

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UHBP
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Bayer bedauert Glyphosat-Verbot in Österreich

So wie die amerikanischen Waffenhersteller bedauern, dass Waffen nicht schon an Kleinkinder verkauft werden dürfen.
Nachdem Klagen, in aller Regel, etwas länger dauern, wird es diesbezüglich wohl keine Entscheidung vor 2022 geben und dann ist Glyphosat sowieso in der ganzen EU verboten.
Österreichische Bauern könnten es als Chance nützen, wie beim Bio-Anbau, und nicht immer nur jammern. Aber keine Angst, die ÖVP wird den Bauern schon Millionentschädigungen aus Steuermitteln zukommen lassen.

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