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Teils schwere Schäden Heftige Unwetter quer durchs Land beenden Hitzewelle

In Niederösterreich, Tirol, Salzburg und Kärnten ist die Hitzewelle teils mit schweren Gewittern zu Ende gegangen. In der Steiermark soll es am Dienstag noch krachen.

© APA (BFK WAIDHOFEN A. D. THAYA)
 

Die Hitzewelle ist am Montagabend und in der Nacht auf Dienstag in weiten Teilen Österreichs mit Unwettern zu Ende gegangen.

Niederösterreich: Alleine 250 Helfer waren in und um Waidhofen an der Thaya gefordert. Das Bezirkskommando berichtete von enormen Niederschlagsmengen, orkanartigen Sturmböen und Hagel. Im Waldviertel waren laut Landeskommando auch die Bezirke Zwettl, Horn und Gmünd von Unwettern betroffen. "Gestreift" haben die heftigen Gewitter einem Sprecher zufolge auch den Bezirk Korneuburg im Weinviertel. In Summe seien von 18.00 bis etwa 21.00 Uhr im Bundesland 95 Unwettereinsätze verzeichnet worden. Die Aufräumarbeiten waren Dienstagfrüh großteils abgeschlossen.

Bilder von den Schäden in Niederösterreich:

Niederösterreich: Heftige Gewitter wüteten

Alleine 250 Helfer waren in und um Waidhofen an der Thaya gefordert. Das Bezirkskommando berichtete in einer Aussendung von enorme Niederschlagsmengen, orkanartige Sturmböen und Hagel.

 

Ein leerer Futtersilo wurde in Wienings (ebenfalls Gemeinde Groß-Siegharts) Opfer einer Sturmböe.

 

Er krachte auf eine Lagerhalle und wurde durch die Feuerwehr Karlstein mithilfe eines Krans entfernt.

Unwetterschäden in Groß Siegharts

Unwetterschäden in Groß Siegharts

Unwetterschäden in Groß Siegharts

Unwetterschäden in Groß Siegharts

Unwetterschäden in Groß Siegharts

Unwetterschäden in Waidhofen an der Thaya

Unwetterschäden in Waidhofen an der Thaya

Unwetterschäden in Waidhofen an der Thaya

Unwetterschäden in Waidhofen an der Thaya

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Tirol: In Tirol mussten die Feuerwehren über das gesamte Bundesland verteilt - vom Oberland über den Großraum Innsbruck bis hin zu Osttirol - ausrücken, um die Brände zu bekämpfen. Teilweise konnten die Flammen noch in der Nacht wieder gelöscht werden, teilte die Polizei mit. Im Gemeindegebiet von Thaur (Bezirk Innsbruck-Land) im Bereich des Rosskopfs fingen aufgrund eines Blitzeinschlages mehrere Büsche Feuer. Rund 50 Mitglieder der Feuerwehren Hall, Absam, Thaur und der Berufsfeuerwehr Innsbruck rückten aus. Zudem kamen auch zwei Hubschrauber für Löschflüge zum Einsatz.

Ebenfalls ein Blitzeinschlag dürfte im Gemeindegebiet von Kappl (Bezirk Landeck) südlich des Ortsteils Ulmich auf einer Höhe von rund 2.500 Metern einen Waldbrand ausgelöst haben. Das Feuer konnte noch am Abend gegen 21.30 Uhr gelöscht werden. Rund 60 Mitglieder der Feuerwehren Kappl und Landeck, sowie ein Hubschrauber waren im Einsatz. In Osttirol bracht ebenfalls am Montagabend im Gemeindegebiet von Amlach in unwegsamen und steilen rund 200 Meter unterhalb des Rauchkofel ein Brand aus. Auch in diesem Fall dürfte ein Blitz das Feuer entfacht haben.

Oberösterreich: In Oberösterreich sind 140 Feuerwehren mit rund 1.600 Einsatzkräften durch das Unwetter am Montag gefordert worden. Brände aufgrund von Blitzeinschlägen und demolierten Stromleitungen, beschädigte Gebäude, umgestürzte Bäume und Überflutungen hielten sie ab dem Nachmittag bis in die Nachtstunden auf Trab.

Die Unwetter zogen über dem Bezirk Wels-Land auf und weiter über die Bezirke Linz-Land, Kirchdorf, Steyr-Land und den Zentralraum ins östliche Mühlviertel, hieß es aus dem Landesfeuerwehrkommando. Im Feuerkogelgebiet um Ebensee (Bezirk Gmunden) brannte nach einen Blitzschlag der Wald. Vier Feuerwehren und der Waldbrandstützpunkt brachten die Flammen aber noch im Anfangsstadium unter Kontrolle. Das Dach der Volksschule in Eberstalzell (Bezirk Wels-Land) wurde vom Hagel stark beschädigt.

In Linz waren die Berufsfeuerwehr sowie die vier Freiwilligen Feuerwehren Ebelsberg, St. Magdalena, Pichling und Pöstlingberg im Stadtgebiet im Einsatz. Hauptsächlich ging es darum, Sturmschäden abzuarbeiten, aber auch ein Brand in Pichling, den vermutlich ein Blitzschlag ausgelöst hatte, war zu löschen. Personen waren in dem unbewohnten Haus nicht gefährdet. Der beschädigte Kamin wurde gesichert, um Passanten vor herunterfallenden Ziegelsteinen zu sichern.

Einsatzkräfte beim Beseitigen von Sturmschäden in Linz
Einsatzkräfte beim Beseitigen von Sturmschäden in Linz Foto © (c) APA/BERUFSFEUERWEHR LINZ (UNBEKANNT)

Salzburg: Ein kurzer, aber heftiger Wolkenbruch hat am späten Montagnachmittag in Uttendorf im Salzburger Pinzgau große Schäden angerichtet. Der Manlitzbach trat angesichts der plötzlichen Wassermengen über die Ufer und vermurte Teile des Ortes. Wie das Land Salzburg am Abend mitteilte, sind rund 60 bis 70 Häuser betroffen. Personen dürften laut aktuellem Informationsstand nicht zu Schaden gekommen sein.

Bilder vom Murenabgang im Salzburger Pinzgau:

Salzburg: Mure traf rund 70 Häuser

Ein kurzer, aber heftiger Wolkenbruch hat am späten Montagnachmittag in Uttendorf im Salzburger Pinzgau große Schäden angerichtet.

Der Manlitzbach trat angesichts der plötzlichen Wassermengen über die Ufer und vermurte Teile des Ortes. Wie das Land Salzburg am Abend mitteilte, sind rund 60 bis 70 Häuser betroffen. Personen dürften laut aktuellem Informationsstand nicht zu Schaden gekommen sein.

 

(c) APA/LAND SALZBURG/NEUMAYR (UNBEKANNT)
(c) APA/LAND SALZBURG/NEUMAYR (UNBEKANNT)
(c) APA/LAND SALZBURG/NEUMAYR (UNBEKANNT)
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Am Salzburger Gaisberg wurde ein Bauernhof nach einem Blitzschlag Opfer der Flammen. Lesen Sie hier mehr dazu!

Der Heustock des Gebäudes und das Dach wurde durch das Feuer fast völlig zerstört und sind einsturzgefährdet Foto © (c) APA/SALZBURG/BF (BF)

 

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