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''Effekthascherei''Klimanotstand: Irritation in Innsbrucker Stadtkoalition

Die ÖVP will nichts von einer geplanten Ausrufung des Klimanotstandes wissen und wirft den Grünen "Effekthascherei" vor.

Blick auf Innsbruck © APA/EXPA/ JOHANN GRODER
 

Die geplante Ausrufung des Klimanotstandes in der Tiroler Landeshauptstadt Innsbruck sorgt nun offenbar für Irritation innerhalb der Stadtkoalition. Die ÖVP wirft der grünen Bürgermeister-Fraktion vor, "einseitig" den Klimanotstand ausgerufen zu haben und spricht von "Effekthascherei".

Der Beschlussantrag der Parteien der Stadtkoalition aus SPÖ, Grünen, Für Innsbruck und ÖVP ziele eigentlich darauf ab, "auf die Notwendigkeit des Klimaschutzes hinzuweisen und den Zielen des Energieentwicklungsplanes der Stadt, mehr Nachdruck zu verleihen", wollte der frisch gebackene ÖVP-Stadtparteiobmann und Klubchef Christoph Appler nichts von der geplanten Ausrufung eines Notstandes wissen. Er sei "verwundert" darüber, ließ Appler in einer Aussendung am Freitag wissen.

"Nicht Schlagworte, sondern Strategien und Anreize wird es brauchen, um die BürgerInnen und die Wirtschaft, auf den Weg einer erfolgreichen Klimazukunft mitzunehmen", meinte Appler und richtete dem grünen Koalitionspartner aus: "Ich gehe davon aus, dass die Effekthascherei damit ein Ende hat und wir freuen uns auf die inhaltliche und notwendige parteiübergreifende Zusammenarbeit zu diesem wichtigen Thema."

Ich gehe davon aus, dass die Effekthascherei damit ein Ende hat und wir freuen uns auf die inhaltliche und notwendige parteiübergreifende Zusammenarbeit zu diesem wichtigen Thema

Christoph Appler, ÖVP

Die "Tiroler Tageszeitung" hatte in ihrer Donnerstagsausgabe berichtet, dass ein gemeinsamer Beschlussantrag der Parteien der Stadtkoalition auf Ausrufung des Klimanotstandes vorliegt. Dieser soll am 18. Juli im Gemeinderat eingebracht werden. Innsbruck wäre damit die erste Landeshauptstadt Österreichs, die zu einer solchen Maßnahme greift.

 

Kommentare (2)

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Irgendeiner
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Bleibt die Frage

ob es den gemeinsamen Beschluß gab und dieser Appler zurückgepfiffen wurde oder ob es eine Zeitungsente war,das wäre interessant zu wissen. Was er vorträgt ist natürlich die bekannte neue Gangart der Taulosen die in Deutschland schon präsenter ist als bei uns, das Geschwafel vom "Anpassen" wo verdummte Metaphysiker der Nationalökonomie und biologisch,ökologisch und systemtheoretisch Hirnleere sich vereinigen um die Abwehr der Katastrophe zu behindern, der Bilanzen wegen warats. Und dieselben Trotteln die fünfzig Jahre leugneten und beförderten fahren den nächsten hirnentkernten Schwachsinn auf.Dort übrigens unter massiven helfenden Sperrfeuer von Schmierern der Springerpresse die schäbig wie sie sind noch den Asperger von Fräulein Thunberg gegen die Jugend in Stellung bringen und man darf nicht wie man möchte.

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datatraveler
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ich stimme Ihnen zu!

sorry, hab mich verdrückt :)

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