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WienBewaffnete Kokslieferanten in flagranti erwischt

Die gegen den organisierten Suchtgifthandel gerichteten Ermittlungen liefen schon länger, die Suche nach Abnehmern und den Hintermännern ist noch im Gang.

Die Polizisten stellten auch eine Pistole und passende Munition sicher © (c) APA/LPD WIEN (UNBEKANNT)
 

Mit der Festnahme zweier Verdächtiger ist in Wien ein Teil einer Drogenbande in flagranti erwischt worden. Zwei Serben, 36 und 40 Jahre alt, wurden bei der Übergabe von Suchtgift beobachtet, unmittelbar danach griffen Drogenfahnder des Landeskriminalamts (Außenstelle Zentrum/Ost), unterstützt vom Einsatzkommando Cobra, zu.

Die gegen den organisierten Suchtgifthandel gerichteten Ermittlungen liefen schon länger, die Suche nach Abnehmern und den Hintermännern ist noch im Gang. Die zwei Festnahmen erfolgten bereits am 24. April in der Favoritner Gußrieglstraße, berichtete Polizeisprecher Paul Eidenberger am Freitag. Die beiden Männer hatten rund 100 Gramm Kokain sowie eine kleine Menge Cannabiskraut bei sich, und sie waren bewaffnet: Die Polizisten stellten eine Pistole und passende Munition sicher. Die Drogen hatten einen Straßenverkaufswert von rund 7.000 Euro.

"Kleine Fische" gingen unterdessen in der Nacht auf Freitag am Donaukanal ins Netz: Polizisten auf Streifgang beobachteten am Treppelweg beim Franz-Josefs-Kai, wie drei junge Männer Drogen feilboten. Nach "etlichen Anbahnungsgesprächen mit Passanten", so Eidenberger, verkauften sie schließlich Cannabis an eine Gruppe Jugendlicher. Zwei der Kleindealer wurden festgenommen. Es handle sich um Tschetschenen im Alter von 15 und 17 Jahren. Der Dritte lief davon. "Es wurden 18 Säckchen mit Cannabis sichergestellt", sagte der Sprecher. Die drei jugendlichen Drogenkäufer wurden angezeigt.

 

 

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