Seit 32 Jahren und acht Monaten wird Lotto "6 aus 45" gespielt. Bei der 2.836. Ziehung am gestrigen Mittwoch wurde der 3.000ste Lotto-Sechser geknackt. Der Solo-Sechser mit einer Million Euro ging nach Niederösterreich. Die meisten Sechser gab es seit Beginn der Ziehungen mit 705 nach Wien, gefolgt von 569 in Niederösterreich und 442 in Oberösterreich, informierten die Österreichischen Lotterien.

429 Mal durften sich Steirer über einen Sechser freuen, 238 mal kamen Tiroler zum Zug. In Kärnten gab es in den vergangenen 32 Jahren insgesamt 221 Sechser, in Salzburg waren es 164, in Vorarlberg 114 und im Burgenland 106. Zwölf Gewinner der "sechs Richtigen" kamen aus Ungarn, so die Statistik der Lotterien.

Den höchsten Sechser erzielte ein Niederösterreicher im November 2018 beim ersten Siebenfachjackpot mit mehr als 14,9 Millionen Euro. Dies ist bis dato auch der einzige zweistellige Millionengewinn bei "6 aus 45". Den niedrigsten Sechser gab es im Mai 1989, als gleich 23 Sechser getippt wurden und jeder umgerechnet etwas über 37.000 Euro brachte. Es war dies die Runde mit den meisten Sechsern. Erklärung für diese Sechser-Flut gab und gibt es keine, auffällig war nur, dass mit 2, 14, 16, 26, 28 und 40 ausschließlich gerade Zahlen gezogen wurden.

Doppeltes Glück für manche

Am 14. September 2003 war es lukrativer, einen Fünfer mit Zusatzzahl zu tippen, als einen Sechser, weil: Während sich ein Tiroler und ein Niederösterreicher über je rund 84.000 Euro für ihren Fünfer mit Zusatzzahl freuten, erhielten alle jene mit "sechs Richtigen" etwa 63.000 Euro, denn es gab gleich 14 Sechser. Grund dafür: Es wurde die Zahl 9 gezogen, die in Kombination mit den fünf weiteren Zahlen (11, 14, 24, 28 und 44) jeweils einen Typ der Automarke "Porsche" bezeichnete. Und einige Porsche Fans waren wohl auch Fans von Lotto "6 aus 45".

Eine Handvoll Gewinner hatten sogar doppelt Glück: So knackte ein Steirer im November 2014 einen Doppeljackpot und gewann 3,6 Millionen Euro. Ein knappes Jahr später, im Oktober 2015, war er einer der beiden Gewinner, die einen Doppeljackpot geknackt haben. Da erhielt er 1,6 Millionen Euro, berichteten die Lotterien.

Ähnlich viel Glück hatten zuvor bereits ein Niederösterreicher, der 1986 und 1988 die "sechs Richtigen" getippt und insgesamt umgerechnet knapp über eine Million Euro gewonnen hatte, sowie ein Tiroler (1992 und 1994, gesamt umgerechnet 1,1 Millionen Euro) und noch eine Steirerin (1993 und 1998, gesamt umgerechnet etwas über zwei Millionen Euro). In Kärnten schließlich gelang es einem Ehepaar, 1999 und 2008 jeweils einen Sechser zu tippen und insgesamt mehr als 2,4 Millionen Euro zu gewinnen.

Die Österreichischen Lotterien bieten Lotto "6 aus 45" seit 1. September 1986 in Österreich an. Bis Ende August 1997 gab es eine wöchentliche Ziehung am Sonntag, ab 3. September 1997 wurde auf zwei Ziehungen pro Woche (Mittwoch und Sonntag) umgestellt. Von 1990 bis 1996 wurde "6 aus 45" als "AustriaLotto", ein gepooltes Lotto auf Schillingbasis, in Ungarn angeboten.