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Bündnis #keinenMillimeterKampf gegen Verbot des Spätabbruchs bei schwerer Behinderung

Mehr als tausend Menschen sind 5 Minuten vor 12 Uhr auf die Straße gegangen, um gegen die Einschränkung von Frauenrechten zu protestieren.

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Das Bündnis #keinenMillimeter, das sich gegen ein Verbot des Spätabbruchs bei schwerer Behinderung eines Kindes ausspricht, hat am Montag erneut auf seine Anliegen aufmerksam gemacht. Mehr als tausend Menschen seien 5 Minuten vor 12 Uhr auf die Straße gegangen, um gegen die Einschränkung von Frauenrechten zu protestieren, hieß es nach der österreich-weiten Aktion in einer Aussendung.

Das Bündnis forderte im Rahmen der Aktion die Regierung auf, weder den Spätabbruch noch die Fristenlösung in Österreich einzuschränken. Täglich meldeten sich mehr Organisationen, die das Anliegen mittragen, "dem sollte Rechnung getragen werden", so die Initiatoren.

Schwangerschaftsabbrüche sind der häufigste gynäkologische Eingriff weltweit. Seit 1975, also beinahe 45 Jahren gibt es gesetzliche Regelungen in Österreich, um eine Schwangerschaft straffrei abzubrechen.

Frauenrechtsorganisationen in Österreich fürchten durch die Petition #fairändern, die derzeit im Parlament behandelt wird, eine deutliche Einschränkung der reproduktiven Rechte von Frauen. #fairändern fordert die Möglichkeit der eugenischen Indikation abzuschaffen, oder vereinfacht gesagt: #fairändern fordert, dass Spätabtreibung nur mehr bei medizinscher Indikation erlaubt sein soll, aber nicht mehr bei eugenischer (also bei Behinderung des Kindes). Weiter erlaubt soll die Spätabtreibung sein, wenn Gefahr für die körperliche oder psychische Gesundheit der Mutter besteht.

Kommentare (1)

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ugglan
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Jede

Frau wünscht sich ein gesundes Kind und es muen ß ganz ihr und ihrer Familie - die müssen ja die Last im Ernstfall tragen - überlassen bleiben wie sie sich entscheiden wollen!

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