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Im Vorjahr17 Unfalltote mit Elektro-Fahrrad oder -Scooter

Mehr als 1.000 Unfälle mit elektrisch betriebenen Geräten im Vorjahr.

Sujetbild © APA/HANS KLAUS TECHT
 

Bei Verkehrsunfällen sind im Vorjahr in Österreich 17 Menschen mit elektrisch betriebenen Fahrrädern oder Scootern getötet worden. Die meisten Toten (13) gab es in der Altersklasse ab 65 Jahren, so die Zahlen der Statistik Austria. Insgesamt gab es 1.025 Unfälle mit elektrisch betriebenen Geräten, 7.148 waren es bei mit reiner Muskelkraft betriebenen Fahrrädern.

Erstmals wurde 2018 die Antriebsart erhoben. Eine eigene Fahrzeugkategorie für Elektro-Scooter gibt es nicht. Elektrisch betriebenen Scooter sind bei den Fahrrädern dabei, mit Muskelkraft betriebene gehören zu Spiel- und Sportgeräte. Eine neue Kategorie einzuführen, ist geplant, dafür gebe es schon erste Überlegungen, sagte Otmar Bruckner vom Verkehrsdienst des Innenministeriums. "Wir haben gesehen, dass es die Notwendigkeit gibt", sagte er. Umsetzbar ist dies aber frühestens 2020.

Unter den Verletzten mit elektronisch betriebenen Fahrrädern oder Scootern befanden sich im Vorjahr auch 25 Kinder bis 14 Jahre. Im Vergleich: Mit dem Fahrrad verletzten sich 597 Unter-14-Jährige. Bei Personen über 65 Jahren gab es 393 Verletzte bei Unfällen mit elektrisch betriebenen Geräten und 1.323 mit Fahrrädern.

Im Nationalrat ist erst vergangenen Donnerstag beschlossen worden, dass E-Scooter mit Fahrrädern rechtlich gleichgestellt werden. Grundsätzlich verboten wird, mit E-Scootern auf Gehsteigen unterwegs zu sein. Allerdings kann die Behörde durch entsprechende Verordnungen auch Gehsteige und Gehwege freigeben.

Durch diese Änderung erhofft sich Verkehrsminister Norbert Hofer (FPÖ) "einen Rückgang bei den Unfällen und ein besser geregeltes Miteinander zwischen Fußgängern, Radfahrern und E-Scooter-Fahrern", betonte er in einer Aussendung am Montag.

 

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