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TierqälereiTaube für Fotos mit Touristen gefärbt

Im Schönbrunner Schlosspark wurde Touristen angeboten gegen Geld Fotos mit einer bunt gefärbten Taube zu machen. Tierschützer sind empört.

++ HANDOUT ++ WIEN: GEF�RBTE TAUBE F�R SELFIES ANGEBOTEN
© (c) APA/VIER PFOTEN/PRIVAT
 

Wie die Tierschutzorganisation "Vier Pfoten" in einer Aussendung bekannt machte, bot eine Frau im Schönbrunner Schlosspark gegen Geld Fotos mit gefärbten Tauben an. "Vier Pfoten" warnt davor, Betrügern Geld für eine solche Tierquälerei zu geben und rät jedem, der Zeuge einer solchen Situation wird, die Anbieter umgehend anzuzeigen.

"Vier Pfoten"-Expertin Brigitte Kopetzky teilte in einer Aussendung mit: "Es handelt sich eindeutig um Tierquälerei. Das aus ästhetischen oder kommerziellen Gründen vorgenommene Tätowieren oder Verfärben von Haut, Federkleid oder Fell ist verboten, sofern es sich nicht um eine Maßnahme zur fachgerechten Tierkennzeichnung handelt."

Keine Anzeige

Die Chemie in den Farben stelle außerdem eine Gefahr für die Vögel dar. Gegen welche Vorschriften die Frau sonst noch verstoßen hat, etwa gewerberechtliche, bleibt offen. Der Wiener Polizei liegt dazu jedenfalls noch keine Anzeige vor. Man wird der Sache nachgehen. Paul Eidenberger von der Wiener Polizei: "Man sollte hier die Polizei verständigen, wir prüfen den Sachverhalt und mögliche Anzeigenaufnahmen."

Wer weitere Hinweise zu den Anbietern oder weiteren Orten, an denen die Tauben als Fotomotive feilgeboten werden, hat, kann diese zudem an die Tierschutzombudsstelle Wien melden unter post@tow-wien.at oder telefonisch unter 01-4000 75079.

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