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Jahr 2018Mehr als 1000 rechtsextreme Taten im Land

1.622 einschlägige Anzeigen gingen im Jahr 2018 ein, 877 davon nach dem Verbotsgesetz.

© (c) APA/AFP/RONNY HARTMANN
 

Justiz und Polizei haben Dienstagfrüh zahlreiche Hausdurchsuchungen in der rechtsradikalen Szene durchgeführt. Gegen 32 Beschuldigte wird nach dem Verbotsgesetz ermittelt. Im Vorjahr wurden 1.600 Anzeigen und über 1.000 rechtsextreme Tathandlungen in Österreich gezählt. Fast 900 der Anzeigen waren nach dem Verbotsgesetz.

Das geht aus einer Anfrage des grünen Bundesrat David Stögmüller an Innenminister Herbert Kickl (FPÖ) hervor. Laut Innenministerium kam es 2018 in ganz Österreich zu 1.075 rechtsextremen Tathandlungen, also Straftaten, denen die Behörden tatsächlich nachgingen, davon waren die meisten, nämlich 732, generell als rechtsextrem einzustufen, 236 als fremdenfeindlich oder rassistisch, 49 Taten als antisemitisch, 22 als "islamophob" und 36 entsprangen sonstigen Motivlagen.

Antisemitisch und islamophob

Aufgrund dieser Tathandlungen kam es zu 1.622 Anzeigen, die meisten davon, nämlich 877 nach dem Verbotsgesetz. Weitere 280 wurden wegen des Verdachtes der Verhetzung (Paragraf 283, hier fallen auch antisemitische und "islamophobe" Taten hinein) eingebracht. Im Zusammenhang mit den aufgeklärten Tathandlungen wurden im Vorjahr 797 Personen angezeigt, davon 704 Männer und 93 Frauen.

Im Bundesländervergleich lag Wien mit 205 Tathandlungen an der Spitze, gefolgt von Niederösterreich mit 202 und Oberösterreich mit 185.

Im Vergleich zum Jahr 2017 bedeutete das bei den Anzeigen einen leichten Anstieg. Damals wurden 1.576 Anzeigen gezählt.

Kommentare (3)

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SoundofThunder
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Ja,wo san’s denn,unsere Bläulinge?

Schweigen im Walde? Aber wenn die Linken Demonstrieren sind sie da und schreiben eifrig 😏

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Civium
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Worauf ist diese

Zunahme zurückzuführen???

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unterhundert
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5
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frag doch mal den...

Kickl. Sind bei dem auch Hausdurchsuchungen durchgeführt worden?

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