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Getöte WanderinGefährdet Urteil zur Kuhattacke Almwirtschaft und Tourismus?

Die Wogen gehen hoch, seit ein Gericht einen Bauern in erster Instanz zum Schadenersatz für Hinterbliebene einer von einer Mutterkuh getöteten Wanderin verurteilte. Ist die Haftung des Bauern begründet oder praxisfremd?

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Kühe und Almwirtschaft - ein Pro und Contra
© APA/BARBARA GINDL
 

PRO

Eine Vollkaskomentalität unter Wanderern ist gefährlich - es gilt, Eigenverantwortung zu stärken und die Menschen aufzuklären. Wir wehren uns mit Nachdruck dagegen, dass die Bauern an allem schuld sein sollen.

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donots1
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Tourismus

Auch den Tourismus, der Urlaube in den Bergen vermittelt, sehe ich in der Pflicht.
Schon im Vorfeld sollte so manch Urlaubern klar gemacht werden das sie nicht an einen Strand, sondern in teilweise unberührte Natur + damit in unwegsamen Gelände unterwegs sind. Was man da teilweise in den Bergen sieht( z.b. Schuhe mit Stöckeln!!!) ist einfach nur mehr fahrlässig.
Auch was das Wetter in den Bergen betrifft ist Aufklärung gefragt.

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duerni
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Das ist wahrlich ein tragischer Unfall und unser Mitgefühl...

.... gehört ungeteilt den Hinterbliebenen - mein Beileid.
Losgelöst davon ist jetzt zwingend notwendig, Wanderern richtiges Verhalten beim Zusammentreffen mit Tieren vorzugeben. Dass bei Hunden in der Natur besondere Aufmerksamkeit erforderlich ist, weiß jeder Hundebesitzer aber bereits jetzt. Im aktuellen Fall sollte der betroffene Landwirt nicht zum Sündenbock - und schon gar nicht dieser tragische Vorfall zum Politikum gemacht werden.

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MoritzderKater
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Eigenverantwortung auch gefragt

Menschen, welche in die freie Natur (Almen, Wald etc.) kommen, haben sich ebenso anzupassen, wie jene die in den Städten unterwegs sind.
Sich Informationen zu beschaffen, was erlaubt und möglich oder was verboten ist, setzt man bei Erwachsenen voraus.
Wer in der Stadt die Straßen quert, ohne auf den Verkehr zu achten oder ohne Erlaubnis Privatgründe betritt, muss mit Folgen rechnen.
Die Überheblichkeit vieler Alm/Wald-Besucher, die das Terrain als "ihren" Freizeitpark betrachten, ist manchmal erschreckend.

Wie auch immer sich dieser "Unfall" ereignet hat, das völlig lebensferne Urteil des Richters macht die Sache so brisant.
An die Existenz eines Bergbauern - die ohnehin nicht ganz einfach ist, hat er nicht im Geringsten gedacht und auch die noch so große Summe macht das Opfer nicht mehr lebendig.


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