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HausbesetzungAktivisten mussten vom Dach geholt werden

In der Wiener Neulerchenfelder Straße 35 in Ottakring ging die Polizei gegen Hausbesetzer vor.

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Auch die WEGA war bei der Räumung in Wien im Einsatz © (c) APA/HERBERT NEUBAUER (HERBERT NEUBAUER)
 

Die Polizei hat am Freitag ein besetztes Haus in der Neulerchenfelder Straße 35 in Wien-Ottakring geräumt. Zu Mittag wurden die am Dach des Hauses befindlichen Aktivisten mittels Drehleiter-Gondel von Beamten auf den Boden gebracht. Widerstand gab es dabei laut Polizeisprecher Harald Sörös nicht.

Die Aktivisten hatten am Mittwoch das leer stehende Haus besetzt. Sie forderten unter anderem, dass "leer stehende Gebäude keine Spekulationsobjekte darstellen oder gar dem Erdboden gleichgemacht werden sollten, um schwer leistbaren Wohnungsbauten, Büros oder Einkaufszentren Platz zu machen". Der Besitzer schaltete die Polizei ein.

Am Freitag in der Früh wurden die Besetzer dann von der Polizei dazu aufgefordert, das Haus freiwillig zu verlassen, was diese allerdings nicht taten. Stattdessen kletterten sechs von ihnen auf das Dach des zweistöckigen Gebäudes. Vor dem Haus postierten sich zudem ein paar weitere Aktivisten, die gemeinsam mit den anderen Parolen skandierten. Zu hören war etwa "Die Häuser denen, die drin wohnen" und "Nele bleibt".

Polizei will besetztes Haus in Wien räumen

Am Vormittag begannen Beamte der Spezialeinheit WEGA mit der Räumung. Laut Sörös waren Aktivisten nicht nur am Dach, sondern auch im Wohnhaus zugegen. Sie wurden allesamt in aus dem Gebäude gebracht.

Um ein "ungestörtes Handeln der eingesetzten Polizeikräfte zu ermöglichen und Gefährdungen von Zivilpersonen zu vermeiden", wurde rund um das Haus eine Sperre für den öffentlichen und den Individualverkehr verhängt. Davon war unter anderem die Straßenbahnlinie 2 betroffen. Die Polizei war mit mehr als 100 Beamten samt Panzer und Hubschrauber im Einsatz.

In Wien kommt es immer wieder zu Besetzungen alter, nicht mehr bewohnter Häuser durch meist linke Aktivisten. Für Aufsehen sorgte die Räumung der "Pizzeria Anarchia" im Bezirk Leopoldstadt im Jahr 2014. Damals waren fast 1.500 Beamte im Einsatz.

Hausbesetzung: WEGA musste ausrücken

Die Aktivisten hatten nicht auf die Kontaktversuche der Polizei reagiert. Deshalb musste die WEGA ausrücken.

 

Aktivisten kletterten auf das Dach des zweistöckigen Gebäudes. Die Einsatzkräfte platzierten ein Sprungkissen vor dem Haus.

Die genaue Anzahl der Besetzer war zunächst unklar.

Vor dem Haus postierten sich zudem ein paar weitere Aktivisten, die gemeinsam mit den Besetzern auf dem Dach Parolen skandierten. Zu hören war etwa "Die Häuser denen, die drin wohnen" und "Nele bleibt".

 

(c) APA/HERBERT NEUBAUER (HERBERT NEUBAUER)
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Danke für Ihr Verständnis.

Hildegard11
1
1
Lesenswert?

Hausbesetzer

Bitte 3000 Euro "Bergungskosten" pro Person verrechnen!!

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Cirdan
9
5
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Strom, Gas, Wasser, Heizung abdrehen

und die Besetzer werden von alleine heraus kommen. Da brauche ich keine WEGA... dauert halt a bisserl.

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