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Blitzschlag als AuslöserWaldbrand in unzugänglichem Gebiet vollständig gelöscht

Die Einsatzkräfte in Bad Ischl waren gefordert: 14.000 Liter Wasser mussten auf den Berg geflogen werden, um Erdfeuer zu löschen.

© APA/FF BAD ISCHL
 

Der Waldbrand in einem kaum zugänglichen Areal in Bad Ischl (Bezirk Gmunden) ist am Samstagnachmittag vollständig gelöscht worden. Die Freiwillige Feuerwehr Bad Ischl konnte das Feuer, das sich am Gspranggupf auf 1050 Meter Seehöhe auch im Erdreich ausbreitete, bekämpfen. "14.000 Liter Wasser haben wir auf den Berg geflogen", sagte Einsatzleiter Jochen Eisl im Gespräch mit der APA.

"Wir haben zur Sicherheit etwas mehr draufgeschüttet", betonte Eisl. Zwei Hubschrauber und 70 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Polizei, Bergrettung und Bundesheer waren im Einsatz. Mit Wärmebildkameras wurde überprüft, ob alle Glutnester beseitigt werden konnten. Kurz nach 16.00 Uhr konnten die Einsatzkräfte den Brandort schließlich verlassen.

Das Feuer wurde am Freitag von einem Jäger entdeckt. Es hatte ein Ausmaß von 400 Quadratmetern erreicht und sich mindestens einen Meter tief ins Erdreich eingebrannt. "Das Erdfeuer breitete sich über das Wurzelwerk aus. Wir mussten möglichst viel Wasser in das Erdreich bringen, um es zu löschen", erklärte Eisl von der Freiwilligen Feuerwehr Bad Ischl.

Ein Hubschrauber des Innenministeriums und einer des Bundesheeres waren im Einsatz, um Löschwasser in das unwegsame Gelände zu transportieren.

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