AccessControl ac = AccessControl.getAccessControl(request);

Wien Villa von Peter Alexander abgerissen

Der neue Besitzer ließ die Villa in Wien-Grinzing jetzt abreißen.

Peter Alexanders Villa wurde abgerissen
Peter Alexanders Villa wurde abgerissen © APA/HANS KLAUS TECHT
 

Peter Alexanders Villa in Wien-Grinzing ist Geschichte.  Laut Orf.at begannen am 18. Juni  laut Baupolizei die Abrissarbeiten. Die Villa war bereits dem Boden gleichgemacht worden, bevor am 1. Juli die neue Bauordnung in Kraft trat. Diese schreibt vor, dass Häuser die vor 1945 errichtet wurden auf ihren Erhalt überprüft werden müssen. Im Fall von Peter Alexanders Villa geschah laut Baupolizei alles nach Vorschrift.

Peter Alexander lebte die letzten Jahre bis zu seinem Tod 2011 zurückgezogen in seiner 300 Quadratmeter großen Grinzinger Villa. Sie stand auf einem 1.500 Quadratmeter großen Grundstück.  Mehr als drei Jahrzehnte hatte Alexander mit seiner Familie mit Unterbrechungen in der dreigeschoßigen Bleibe samt kleinem Pool verbracht. Absoluter Lebensmittelpunkt wurde die Döblinger Villa erst nach dem Tod seiner geliebten Frau Hilde im Jahr 2003.

Wien : Das war die Villa von Peter Alexander

Die Villa von Peter Alexander

Im Oktober 2015 sollte die Villa, in der Peter Alexander seine letzten Lebensjahre verbracht hat, unter den Hammer kommen. Nun wurde sie abgerissen.

(c) APA/HANS KLAUS TECHT (HANS KLAUS TECHT)

Die Villa von Peter Alexander

Werfen sie einen letzten Blick in die Räumlichkeiten.

(c) APA/HANS KLAUS TECHT (HANS KLAUS TECHT)

Die Villa von Peter Alexander

(c) APA/HANS KLAUS TECHT (HANS KLAUS TECHT)

Die Villa von Peter Alexander

(c) APA/HANS KLAUS TECHT (HANS KLAUS TECHT)

Die Villa von Peter Alexander

(c) APA/HANS KLAUS TECHT (HANS KLAUS TECHT)

Die Villa von Peter Alexander

(c) APA/HANS KLAUS TECHT (HANS KLAUS TECHT)

Die Villa von Peter Alexander

(c) APA/HANS KLAUS TECHT (HANS KLAUS TECHT)

Die Villa von Peter Alexander

(c) APA/HANS KLAUS TECHT (HANS KLAUS TECHT)

Die Villa von Peter Alexander

(c) APA/HANS KLAUS TECHT (HANS KLAUS TECHT)

Die Villa von Peter Alexander

(c) APA/HANS KLAUS TECHT (HANS KLAUS TECHT)

Die Villa von Peter Alexander

(c) APA/HANS KLAUS TECHT (HANS KLAUS TECHT)

Die Villa von Peter Alexander

(c) APA/HANS KLAUS TECHT (HANS KLAUS TECHT)

Die Villa von Peter Alexander

(c) APA/HANS KLAUS TECHT (HANS KLAUS TECHT)

Die Villa von Peter Alexander

(c) APA/HANS KLAUS TECHT (HANS KLAUS TECHT)

Die Villa von Peter Alexander

(c) APA/HANS KLAUS TECHT (HANS KLAUS TECHT)

Die Villa von Peter Alexander

(c) APA/HANS KLAUS TECHT (HANS KLAUS TECHT)
1/16

 

Auktion scheiterte

Ursprünglich hätte das Haus im Nobelbezirk Döbling bei einer Auktion 2015 den Besitzer wechseln sollen. Die Sache scheiterte allerdings.Sie wurde schließlich an einem Geschäftsmann verkauft. Laut Zeitungsbericht wird eine Summe von mehr als vier Millionen Euro kolportiert. Warum die Villa abgerissen wurde, ist nicht bekannt, Es wird vermutet, dass jetzt auf dem Anwesen in bester Döblinger Lage wohl Luxuswohnungen errichtet werden.

Zwischen 0 Uhr und 6 Uhr ist das Erstellen von Kommentaren nicht möglich.
Danke für Ihr Verständnis.

gerbur
6
3
Lesenswert?

Unsere Regierung

wird sich sicher beim neuen Eigentümer dafür einsetzen, dass dort Sozialwohnungen gebaut werden.

Antworten
bluebellwoods
1
9
Lesenswert?

.

Mir tut's um jedes alte architektonisch wertvolle Gebäude leid, das abgerissen wird (wer daran gewohnt hat - prominent oder auch nicht - ist mir hingegen völlig egal). Dadurch geht die Vielfalt der Baustile unwiederbringlich verloren und übrig bleibt ein Einheitsbrei, der häufig den Plattenbauten der 70er um nichts nachsteht...

Antworten
silentbob79
9
1
Lesenswert?

@bluebellwoods

Und was ist an dem Haus architektonisch wertvoll? Das ist ein 08/15 Haus vom Anfang des 20. Jahrhunderts, von einem unbekannten Architekten gebaut, ohne irgendwelche einzigartigen Stilelemente. Architektonisch genaus wertvoll wie ein Plattenbau aus den 70ern oder ein neu gebautes Einfamilenhaus aus 2018.

Antworten
bluebellwoods
0
2
Lesenswert?

.

...übrigens gibt es sogar Plattenbauten, die unter Denkmalschutz stehen. Schön sind sie ja wirklich nicht aber genauso Zeugnis einer Zeit.

Antworten
bluebellwoods
0
2
Lesenswert?

.

Warum muss immer ein bekannter Name dahinter stehen? Und warum dürfen nicht einfach auch ganz "gewöhnliche" Häuser bleiben? Sind sie weniger Zeuge ihrer Zeit? Gerade dieser Mix macht ja genau den Charme einer Stadt aus. Wenn ich mir manche aktuell gebauten Häuser ansehe, frage ich mich, was man in 100, 200 Jahren über diese Bauten sagen wird(sofern sie da überhaupt noch stehen...).

Antworten
Adeva
2
5
Lesenswert?

bluebellwoods

Genau das ist das Thema! Egal, ob berühmt oder nicht! Es geht um die Architektur!

Antworten
gerbur
37
7
Lesenswert?

Neue Wohnungen sind jedenfalls

sinnvoller als eine alte Villa für einen russischen Oligarchen. Der Herr Alexander soll meinetwegen gerne bei seinen Fans mit seiner Musik weiterleben, nicht durch einen Haufen Ziegel, die er erst im Alter bewohnt hat.

Antworten
Sam125
2
12
Lesenswert?

gebur

Ja da haben sie VOLLKOMMEN recht, denn was bringt eine Villa, für 1 Reichen, wenn mann VIELE Luxuswohnungen für viele Reiche errichten kann!! Allerdings muss ich dazu noch anmerken, dass gerade solche "Geschäftmänner", die Wohnungsbau und auch die Mietpreise in allen größeren Städten extrem in die Höhe peitschen! Und dass geht auf die Kosten der Klein- und auch Mittelverdiener!!

Antworten
gerbur
4
6
Lesenswert?

@Sam125

Es ist dort wie da die Lage, die den Preis bestimmt. Auch in Graz sind unter 6000€/m² definitiv keine Wohnungen mehr zu kaufen, die in 1A Lage sind. Sie haben daher insofern recht, als Klein und Mittelverdiener sich diese Wohnungen nicht leisten können. Und jetzt sagen Sie mir bitte, wann war das jemals anders?

Antworten
gerbur
1
0
Lesenswert?

kleiner Zusatz

Das Wählerverhalten bei den NR Wahlen dürfte weiterhin dazu beitragen, dass sich die Lage für die Klein- und Mittelverdiener nicht verbessern dürfte. Oder glauben Sie wirklich, dass diese Koalition den sozialen Wohnbau fördern wird und an Stelle von Alexanders Haus billige Mietwohnungen errichten wird?

Antworten
Adeva
7
29
Lesenswert?

Ein Frevel!

Sehr schade!

Antworten
silentbob79
8
4
Lesenswert?

Frevel?

Was ist an diesem Haus so besonders erhaltenswert? Die Außenansicht, die man auf den Bildern sieht, entspricht einer 08/15 Villa vom Anfang des 20. Jahrhunderts wie es sie im ganzen Land zu Hauf gibt. Weder wurde es von einem namhaften Architekten entworfen oder enthält es irgendwelche besonderen Stilelemente, die es schützenswert machen. Und dass Peter Alexander seine letzten Lebensjahre dort verbracht hat, macht dieses Haus auch nicht besser.

Werden die Einfamilienhäuser, die aktuell gebaut werden in 70 Jahren vielleicht auch alle samt und sonders unersetzbare Kulturgüter sein?

Antworten
gerbur
8
0
Lesenswert?

@silentbob

Besonders grauslich sind dort die An- und Zubauten, insgesamt ist dort echt nix erhaltenswert!

Antworten
lieschenmueller
2
6
Lesenswert?

@silentbob79

Für mich strahlt dieses Haus den Charme von vergangenen Zeiten aus. Mit einem viereckigen Kasten mit Flachdach, möglichst in Grau, kann es leider nicht mithalten.

Antworten
silentbob79
2
1
Lesenswert?

@lieschenmueller

Keine Ahnung was für sie den Charme der vergangenen Jahre ausmacht. Lassen sie einen Betonbunker völlig von Weinranken überwachsen, hat er wahrscheinlich den gleichen Charme. Was man sonst vom Haus sieht (kann mich nur auf die Fotos beziehen) ist eine gerade Wand und eine große Terassentür. Den Eingangsbereich mit den Bögen findet man heute auch bei vielen neu gebauten EF-Häusern. Die Innenräume lassen keine Beurteilung zu ob das Haus 100 oder nur 2 Jahre alt ist ..

Antworten
gerbur
9
0
Lesenswert?

@lieschenmüller

Der Charme dieser vergangenen Zeit aus der das Haus stammt, ist für mich eher fragwürdig!

Antworten
lieschenmueller
0
3
Lesenswert?

@gerbur

Nicht Häuser machen eine schlechte Zeit, sondern der Mensch!

Antworten
Biene12
15
22
Lesenswert?

Schock

Warum abrissen? Spinnt Es? Traurig. Der Geschäft macht krank. Geld Geld Geld ... Es macht alles kaputt.

Warum soll der Museum für Peter Alexander im Eronnrrungshaus bleiben? Sowie Arnold Schwarzenegger' sein Haus im Thal.

Antworten
silentbob79
0
5
Lesenswert?

Der Unterschied ist allerdings

dass in Thal das Geburtshaus von Arnold Schwarzenegger steht, in dem er auch aufgewachsen ist. Während dieses Haus nur eines von vielen war, das Peter Alexander im Laufe seines Lebens bewohnt hat. Vorallem in seinen letzten Lebensjahren. Wenn man schon wo ein Museum machen will, dann wohl eher in dem Haus, das er sich selbst gebaut hat und in dem er jahrzehntelang gewohnt hat. Das steht allerdings in der Schweiz und wurde schon 1990 verkauft.

Antworten
Jiyu
0
22
Lesenswert?

Wie bereits im Artikel erwähnt gilt seit 1. Juli die neue Bauordnung.

Da sich viele die Prüfung auf Erhalt nicht antun wollten bzw. auch nicht irgendwann auf einem Grundstück mit einem Erhaltenswerten Bauwerk sitzen bleiben wollten (fast unverkäuflich) wurden zig schöne alte Häuser abgerissen.
In Wien gibt es quasi einen Bagger und Abrissunternehmen-Notstand da unzählige noch flott den Abriss beantragt haben.

Schade drum, war sehr chic.

Antworten
hansi01
1
1
Lesenswert?

Es war kein Altbau sondern ein alter Nachkriegsbau

Absolut unbrauchbar durch zu hohen Energiebedarf und eine zeitgemäße Sanierung kostet mehr als ein Passivhaus–Neubau.
Schau die Fotos von der Außenanlagen. Überall sind die Pflastersteine mehr schlecht als recht saniert geworden. Und so wird die gesamte Villa sein. Wüsste nichts was daran erhaltender wäre, außer das Peter Alexander darin wohnte.

Antworten