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Politik der Angst„Die Menschlichkeit bleibt auf der Strecke“

Rotes Kreuz und Experten warnen bei Symposium davor, Angst als Waffe einzusetzen.

Gefährliches Spiel mit der Angst
Gefährliches Spiel mit der Angst © AP
 

„Wir sehen in Österreich offene Fremdenfeindlichkeit“, sagt Gerald Schöpfer, Präsident des Roten Kreuz. Aus dieser Angst vor dem Fremden werde politisches Kapital geschlagen, nicht nur in Österreich, sondern in ganz Europa. Wie es gelingen kann, dieser Entwicklung entgegen zu wirken, ist das Thema bei einem zweitägigen Symposium, das derzeit in Wien stattfindet.

In Zeiten von Klimawandel und Digitalisierung sei die Gesellschaft ohnehin von Unsicherheiten geprägt – in einem solchen Klima könne Angst als „gefährliche Waffe“ eingesetzt werden, sagt Schöpfer. So werde zum Beispiel die öffentliche Stimmung gezielt dadurch geformt, dass von „Asylindustrie“ gesprochen werde und Flüchtlinge nur als „Illegale“ bezeichnet werden.

Gerald Schöpfer und Heinz Mayer
Gerald Schöpfer und Heinz Mayer Foto © (c) Österreichisches Rotes Kreuz

Die Fremdenfeindlichkeit wird zum Konsens, auch an Orten, wo es gar keine Fremden gibt.

Verfassungsexperte Heinz Mayer

Anstatt der Bevölkerung die Angst zu nehmen, werde sie von der Regierung noch befeuert, attestiert auch Verfassungsexperte Heinz Mayer. „Die Fremdenfeindlichkeit wird zum Konsens, auch an Orten, wo es gar keine Fremden gibt.“ Es sei „lächerlich“, dass ein Europa 1 bis 2 Millionen Flüchtlinge nicht aufnehmen könnte - „das muss Europa können“. Sonst sei das ganze Gebilde eines vereinten Europas in Gefahr.

Der Kommunikationsexperte Peter Vitouch ortet ein weiteres Problem mit dem Einsatz von Angst als politische Waffe: „Angst hat einen großen Einfluss darauf, wie wir Informationen wahrnehmen.“ Dadurch sehen Menschen die Welt anders und nehmen vor allem jene Dinge wahr, die ihre Ängste weiter bestärken. Die Frage, die bleibt ist aber: Wie können Menschen von irrationalen Ängsten befreit werden?

Wissen statt Emotion

„Wir müssen weg von den reinen Emotionen und auf Wissen und Aufklärung setzen“, sagt die deutsche Forscherin Ulrike Kluge, die das Zentrum für Interkulturelle Psychiatrie der Berliner Charitè leitet. Durch offene Gespräche und Verständnis für den „Fremden“ könnten viele Ängste ausgeräumt werden.

Es ist ja geradezu ein Wettkampf darin ausgebrochen, welches Land sich Flüchtlingen gegenüber unfreundlicher gibt.

Gerald Schöpfer, Rotes Kreuz

Doch davon sei in Europa momentan nichts zu sehen, meint Schöpfer. Die Länder rücken nach rechts, flüchtlingsfreundliche Parteien verschwinden. „Es ist ja geradezu ein Wettkampf darin ausgebrochen, welches Land sich Flüchtlingen gegenüber unfreundlicher gibt“, sagt Schöpfer. Und Österreich spiele da mit. „Dabei bleibt die Menschlichkeit auf der Strecke.“

Kommentare (21)

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Sam125
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Ja die Fremdenfeindlichkeit wird zum Konsens, aber die "Fremden" machen es uns

auch leicht,FREMDENFEINDLICH zu sein! Wenn einem Bein Spaziergang mit Hund zwei FREMDE JUGENDLICHE auf dem Gehweg mit den Fahrrädern entgegen kommen und auf gleicher Höhe auf einmal so tun, als wollten sie dich erschießen und in fremder Sprache etwas laut lachend zu einem rufen und man dann geschockt dasteht! Oder,wenn ein Kleinkind, einem mit einem Spielzeuggewehr, hinterherläuft und so tut,als erschieße er den Hund(und vielleicht auch mich), so ist das bestimmt nicht lustig! Oder wenn sich in einem Geschäft,bei der Kassa,ein Fremder, einfach vorträngt und mein Bekannter ihn auf die Schulter tippte, da er auf anreden nicht reagierte, und dieser Typ ihn als "UNBERÜRBARER"fast an die G....el ging!UNS MACHEN ES DIE FREMDEN SICHER LEICHT, FREMDENFEINDLICH ZU SEIN!Aber es könnten uns gerade die Fremden eines besseren belehren und sich wie Gäste in unserem Land benehmen, und sich wie es für Zugezogene gehört unserer Kultur und Lebensweise anpassen! Nennt man das vielleicht Integration!

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Irgendeiner
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Ach weißt Sam,ich kenn das Spiel schon, ein unbewiesener Einzelfall

und eine Verallgemeinerung,ich mein,sei ehrlich, ist das neu, daß manche Jugendliche sich schwer danebenbenehmen,war schon früher so,in einer Gesellschaft von Egoshootern wo Eltern die Erziehung vernachlässigen, weil sie sich entweder die Zeit nicht nehmen oder sie schlicht nicht haben, weil es in der Regel schon zwei braucht eine Familie zu erhalten,der Wirtschaft sei dank,steigt das auch.Und die auswärtigen Stierchen müssen noch zusätzliche Regeln lernen,kannst ja zur Ordnung rufen.Und weißt sam,bei einem Kleinkind daß das tut, da setz ich eine höchst finstere Miene auf und verkneif mir das Grinsen,das wirkt nachhaltig.Und Sam,hier hat man schon Greuelgeschichten erzählt bevor wer da war, in Kärnten beispielsweise.Gibt da wie dort Leute mit Charakter- und Benehmensmängeln,da darf man sich wehren,aber eine naturgegebene Eigenschaft von Flüchtlingen ist das nicht.Übrigens,vielleicht hast in Zukunft wirklich Grund dich zu fürchten,der heilige Basti reduziert das Leben von subsidiär Schutzberechtigten auf sage und schreibe 370 Euro im Monat,überleg mal was unsere tun würden wenn man sie so reduziert,ist nicht genetisch,ist Studienabbrecherlogik.Und ehrlich,ihr erregt mir mehr Grauen, denn weißt, daß einer rennt weil sein Leben bedroht ist ist mir zugänglich,was ihr in Neid auf Ärmere und in einem sagenhaften Mangel an Empathie getan und gefordert habt,nicht.Ihr macht mir Angst, sam,aber ich bin nicht ganz wehrlos,man lacht.

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Schwupdiwup
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radikal Links: Wir müssen allen Flüchtlingen helfen, koste es was es wolle, bla,bla,bla,...

radikal Rechts: Alle ausweisen, Islamisierung des Abendlandes, alles Verbrecher,bla,bla,bla,...

Vorschlag:

- Helfen wir denen, die sich zu benehmen wissen und tun wir das im finanziellen Rahmen unserer Möglichkeiten als Kleinstaat. Das wäre menschlich, christlich, großherzig

- Den Hilfesuchenden gehören klarere und aber auch faire Regeln kommuniziert.

- Mit der Minderheit, die sich nicht zu benehmen weiß „Schlitten fahren“ und sie hochkant und exemplarisch hinaus schmeißen . Wäre eine Warnung für den Rest und würden den heimischen Hasspredigern den Wind aus den Segeln nehmen.

Was die Hilfsbereitschaft anbelangt, verhält sich Österreich jetzt bereits vorbildlich. Zusammenhalt in der EU wäre hier gefragt, würden alle Staaten in der Union ihren anteiligen Beitrag leisten (500Mio Einwohner), dann wäre das Flüchtlingsproblem unterm Strich ein Lercherl

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Irgendeiner
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Ich sags Dir in aller Freundlichkeit, Schwupdiwup,

Menschenleben sind keine Verhandlungsmasse,wir müssen helfen und ein Basti der die Verfassung nicht kapiert ist untragbar,wir reden nicht vom Knigge sondern vom Überleben und solltest Du es wagen mich als radikal links einzuordnen, könnte das unvergeßlich werden. Und wir haben 140.000,keinerlei finanziellen Probleme und ich werde dich ganz sicher nicht unter dem Deckmantel eines vorgeblichen Mittelwegs Flüchtlinge verkürzen lassen.Und welche Haßprediger meinst, Schwupdi,ich seh keine, nur Regierungskasperln die Leute die ihr Salär rechtswidrig vom Ausland beziehen in Manipulationsabsicht so nennen.Und Du wirst niemanden raushauen den das in Lebensgefahr bringt und weder Flüchtlinge noch subsidiär Schutzberechtige nehmen wir ohne dem.Und wenn sich hier wer mißverhält urteilen wir ihn hier ab wie jeden anderen auch,die Todesstrafe hama nämlich nicht für Hendldiebstahl.Du kannst mit einem dem der Tod droht nicht Schlitten fahren, das kannst nur hier, wennst es kannst.

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Schwupdiwup
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Dann bitte ich Sie in aller Freundlichkeit,
lesens mein Posting nochmal in aller Ruhe durch und überlegens was genau da drinnen steht, dann werdens merken, dass ich dafür bin den Flüchtlingen zu helfen. Ja, da gibt’s auch für mich keinen Verhandlungsspielraum. Die überwiegende Mehrheit weiß sich zu benehmen und denen können wir im Rahmen unserer Möglichkeiten gerne helfen. Ich bin froh und stolz auf das was Österreich auf diesem Gebiet leistet (hat). Nur wenn ich jemanden helfe und der mir dann ans Bein pinkelt, dann reagiere ich eben verschnupft, dann war's das. Das hat aber nichts mit Kürzungen im Vorneherein zu tun (die will ich auch nicht) sondern mit Frieden und Ordnung im eigenen Haus. Wenn ich das eine Prozent, dass sich nicht zu benehmen weiß nämlich da lasse, dann wird es schwerer, den anderen 99% zu helfen, weil sowas erst recht den rechten Hasspredigern in unserem Land in die Hände spielt. Und wenn Sie die in unserem Land nicht sehen, dann frage ich mich wo Sie die letzten Jahre gelebt haben. Hinauswerfen kann ich ohnehin nur jemanden, der schon da war. Und wenn jemand meint, uns hilfsbereiten Österreichern auf der Nase herumtanzen zu können, dann müssen wir diese Person nicht nach Syrien schicken, aber dann kann er ja auch gerne sein Glück in einem Drittstaat versuchen. Ungarn soll da angeblich ja recht tolerant sein, da brauchen wir uns in Ö unsere (hoffentlich weiterhin) großartige Hilfeleistung nicht madig machen

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ugglan
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Das

was seit einigen Jahren täglich und - speziell - in unseren größeren Städten passiert ist maßgebend und erlaubt die berechtigten Gefühle von Unsicherheit und Ablehnung ! Und Christentum und Verniedlichung helfen bei Integrationsunwilligkeit eben garnicht! Im Gegenteil -es wird als Schwäche ausgelegt!

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Irgendeiner
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Gut, die Einheimischen sind keine Zier,

sie integrieren sich schwer und kennen weder ihren Staat noch ihre Verfassung und wenn man mit Öffis fährt wünscht man sich das Hirn temporär abschalten zu können damit einem all die Blödigkeiten nicht nachhallen,das Deutsch ist auch eher schwer mäßig und von Fremdsprachen redma gar nicht.Aber solange sie nicht stockbesoffen sind oder anonym in Foren ihren Frust über die eigenen Unzulänglichkeiten an anderen ablassen sinds eher harmlos,Auto- und Radfahren fahren sollten die meisten halt nicht, da kriegens immer einen solipsistischen Anfall.Aber ganz so wild würd ich das nicht sehen, brauch halt ein bissale Erziehung,dann kriegma die schon wieder in die Spur,man lacht.

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Mein Graz
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@ugglan

Was passiert denn täglich durch wen?

"Integrationsunwilligkeit" ist ein typisches Schlagwort der Türkis-Blauen Regierung, das von ihren Anhängern oft, gern und häufig genutzt wird.
Integration wird sicher nicht dadurch gefördert, dass man Deutschkurse streicht - was die Regierung macht. Und wenn dann jemand Kurse anbietet, gehen bei der Regierung die Wellen hoch!

Und wenn du mir noch erklärst, was du mit Verniedlichung meinst, würdest du mir helfen.

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ugglan
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Deutsch

zu sprechen - selbst wenn gut - ist noch lange keine Integration eines Menschen aus derartig unverständlichen Kulturen und Religionen- das sieht man ja deutlich bei den Türken noch nach 40 Jahren! Und unter Verniedlichung - auch Verharmlosung - meine ich das jahrelange Wegsehen von Grünen, Linken und auch der Kirchen die Täter zu Opfern stilisierten!

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Mein Graz
12
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@ugglan

Frage nur unvollständig beantwortet:
Was passiert denn täglich durch wen?

Integration BEGINNT mit dem Erlernen der Sprache. Gibt man den Menschen dazu nicht die Möglichkeit, findet die Integration viel später statt.
Ich kenne einige Türken in 1. bzw. 2. Generation in Österreich, sie können alle Deutsch, in 2. Generation manche sogar besser als alteingesessene Österreicher.
Wenn eine Kultur oder Religion für dich unverständlich ist, solltest du dich vielleicht einmal damit auseinander setzen, denn man kann sich auch schlau machen und dadurch die Menschen besser verstehen - wenn man will...

Bitte gib mir ein paar Beispiele, wo nicht integrierte Menschen durch Grüne, Linke und die Kirche von Tätern zu Opfern gemacht wurden.

Bisher lieferst du nur Schlagzeilen, Phrasen und Stichworte der Türkis-Blauen, und keinerlei Fakten.

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ugglan
2
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Lesen

Sie den Koran einmal ganz genau und dann denken Sie daran daß ihnen das eingebläut wird von klein auf! Denken Sie an die Diskussion um die Kopftücher - und das in 3. und 4. Generation hier! Und die Argumente dafür und für vieles Anderes finden Sie verständlich?
Und wenn ein "integrierter" Vater seine Tochter zwangsverheiratet und ein "integrierter" Bruder seine Schwester tötet - wo sind dann die Wurzeln dieses Verhaltens ?
Noch immer Verständnis? Diese "Religion" interessiert mich genau dieser Auswüchse wegen nicht im Geringsten!

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Mein Graz
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Anstatt der Bevölkerung die Angst zu nehmen, werde sie von der Regierung noch befeuert...

Völlig richtig! Diese Regierung versucht nach wie vor mit allen Mitteln, Angst, Misstrauen und Neid zu schüren.
Das fängt dabei an, dass immer davon getönt wird, den "Asylanten" weniger zu geben - und es wird wohlweislich unterschlagen, dass es auch die Österreicher trifft, denn damit kann man ja keinen Staat machen.
Es geht weiter mit dem Zusperren von Moscheen auf Verdacht und der Aussage, die Imame werden ausgewiesen, was so gar nicht möglich ist, da es erst einen dem entsprechenden Entscheid geben muss. Aber dem ängstlichen Österreicher wird suggeriert, der Islam ist böse, der muss weg.
Weiters tut KEINER in der Regierung was gegen die Rechtsrechten Auswürfe, auch in den Reihen der FPÖ-Politiker und schon fast täglichen "Einzelfälle" - und wo das hinführen kann, kennen wir aus der Geschichte.

Die Regierung nimmt dem Österreicher, im Ausgleich dafür bekommen wir aufs Butterbrot geschmiert, wer "schuld" ist, dass es uns "schlechter geht".

Und das nennt sich christlich?

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UHBP
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„Die Menschlichkeit bleibt auf der Strecke“

Hätten wir noch eine christliche Partei wäre das wohl anders.
Es ist Zeit, dass sich die katholische Kirche von der ÖVP distanziert, außer sie trägt das Vorgehen dieser Partei mit.
Dann sollte sie das aber auch sagen.

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Balrog206
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Brraucht

Man für Menschlichkeit eine Religion ??? Sollte eigentlich Grundvoraussetzung sein !

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ichbindermeinung
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Ö hat sein Soll übererfüllt

Ö braucht man keinen Vorwurf machen - in Summe beträgt der Anteil der österr. Einwohn. an der Bevölkerung der EU 2,50% - bei 1 Mio. Zuwanderer wäre das dann 25.000 Personen die Ö bereits allein im Jahre 2017 aufgenommen hat. Dzt. werden bis zu 100 Personen pro Tag aufgenommen. Der Ausländeranteil in Ö ist mittlerweile wahrscheinlich der 2. höchste in der EU. Die Frage ist, gibt es eigentlich eine geplante Obergrenze oder einen Plan für Ö zusätzlich: 2, 3, 4, 5 Mio. Personen - bei bmi.gv.at kann man nachlesen wie viele Anträge seit 1999 in Ö gestellt worden sind

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UHBP
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@ichbindermeinung

Noch viel schlimmer als der Ausländeranteil, ist der Anteil jener Österreicher die sich mit populistischen Schlagzeilen und Halbwahrheiten zufrieden geben. Kritisches Hinterfragen oder auch nur 1+1 zusammen zählen würde manchmal schon helfen.

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Irgendeiner
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Komm,tu nicht nebeln, wir haben etwa 140.000

Flüchtlinge und viel mehr auswärtig Geborene, die größten Gruppen Deutsche und Serben,die die Norbert und die die Heinrich,der Liegende umarmt.Und hier sind Routen geschlossen worden, in libyschen Lagern werden Menschen geqält und getötet, hier wird frech gelogen,über bodenständige Kleidungsstücke,Leute die rechtswidrig vom Ausland finanziert werden werden taxfrei zu Haßpredigern gemacht,hier wird NGOs rotzfrech Kriminelles unterstellt und nicht belegt,hier ist täglich Stimmung im Irrenhaus und Du neble nicht.

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47er
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Warum flüchten Menschen,

weil wir oder besser unsere Groß-Konzerne ihnen ihre Lebensgrundlage gestohlen haben, ihnen in ihrer Heimat einen Schundlohn bezahlt wird, keine Aussicht auf eine Besserung besteht. Das arme Afrika ist teils die Kornkammer und Rohstofflager für skrupellose Spekulanten, Regenwälder werden für Sojaanbau niedergebrannt, wer steht dahinter. Die Weltmeere werden leergefischt, die Einheimischen können nicht mal mehr ihre Familie ernähren. Es gibt soviel Ungerechtigkeit auf der Welt, nur wir haben Angst, dass wir verhungern.

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Geerdeter Steirer
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Vollkommen korrekt "@47er",

sehe ich genauso !
Verwundert bin ich eigentlich etwas über einen Rotstrichler, dem fehlt wahrscheinlich der Zugang zur Realität!

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hunti1
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Manche meinen, das Rote Kreuz

sehe in der Asylantenbetreuung ein weiteres wirtschaftliches Standbein. D.h. damit ist etwas zu verdienen. Diverse andere NGOs verknüpfen sicherlich wirtschaftliche Erwartungen damit. Meiner Meinung nach sollte das Rote Kreuz solchen Behauptungen (rein wirtschaftliches Interesse am Helfen) entschieden entgegentreten.

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Irgendeiner
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Tja,Herr Mayer sagt was ich hier

schon vor Jahr und Tag feststellte, aber seins hat natürlich ex cathedra mehr Gewicht, gut so.Und das Rote Kreuz erwacht auch, auch gut so. Wäre schöner gewesen man hätte schon 2014 klare Worte gefunden, aber besser jetzt als nie.
Und jetzt noch das Bastikind beim Namen nennen.

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