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Dem Spiel verfallen Arbeitgeber um 275.000 Euro betrogen

Ein 41-Jähriger gestand die Taten, als Motiv nannte er Geldnöte infolge seiner Spielleidenschaft in Wettbüros.

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Wegen gewerbsmäßig schweren Diebstahls ist ein 41-Jähriger aus dem Bezirk St. Pölten angezeigt worden. Er gestand, von 2010 bis zum Jänner 2017 seinen damaligen Arbeitgeber bestohlen zu haben. Die Polizei Niederösterreich berichtete von insgesamt 275.000 Euro, die der Mann in 1.047 Angriffen erbeutet hatte. Motiv waren Geldnöte infolge seiner Spielleidenschaft in Wettbüros.

Als Angestellter einer Großhandelsgesellschaft aus Linz hatte der Beschuldigte im Schauraum der Expositur in St. Pölten hauptsächlich Kunden betreut. Nach Polizeiangaben erstellte er fingierte Gutschriften, ohne dass es tatsächlich Warenbewegungen in Form von Retourwaren gab. Der 41-Jährige habe im Firmenbuchungssystem nach beliebigen Waren gesucht, diese retour geschrieben und sich danach die betreffenden Beträge in bar aus der Kassa genommen.

Die Unregelmäßigkeiten wurden durch die interne Revision der geschädigten Firma im Zuge der regelmäßig jährlich stattfindenden Prüfung festgestellt. Das Landeskriminalamt führte die Ermittlungen in dem Fall. Der Mann habe bereits Schadenswiedergutmachung geleistet.

 

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