Sechs Retter im EinsatzAngst vor wilden Tieren: Touristenpaar setzte Notruf ab

Indische Urlauber setzten Notruf ab, weil sie sich nicht durch den dichten Wald ins Tal gehen getrauten. Sie mussten gerettet werden.

Hallstatt im Salzkammergut © APA/BARBARA GINDL
 

Wegen Angst vor wilden Tieren hat sich ein indisches Touristenpärchen in Hallstatt nicht zu Fuß vom Salzbergwerk ins Tal zu gehen getraut. Laut oberösterreichischer Polizei waren ein 29-Jähriger und seine 27-jährige Partnerin bereits am vergangenen Sonntag zur letzten Führung im Salzbergwerk gekommen. Dann versäumten sie trotz mehrerer Hinweise der Führer die letzte Talfahrt der Seilbahn.

Das Paar setzte daraufhin den Alpinnotruf 140 ab. Zunächst wurde ihnen geraten, einfach zu Fuß den rund 40 Minuten in Anspruch nehmenden Wanderweg ins Tal in Angriff zu nehmen. Doch der dichte Wald und die Geräusche im Dickicht verängstigten die beiden. Sie riefen noch einmal an und gaben an, sich vor wilden Tieren, die sie fressen wollten, zu fürchten.

"Guter Zuspruch alleine erbrachte jetzt jedenfalls nicht mehr den gewünschten Erfolg und die Begeisterung dazu, zu Fuß ins Tal abzusteigen", hieß es in der Polizeiaussendung am Donnerstagabend. So wurde die Seilbahn noch einmal in Betrieb genommen, das Paar gelangte sicher und beruhigt ins Tal. Nichtsdestotrotz war vor allem die Touristin ziemlich geschockt, so die Polizei. Im Einsatz waren ein Beamter der Alpinen Einsatzgruppe Gmunden, drei Mann vom Bergrettungsdienst Hallstatt sowie zwei Personen, um die Salzbergseilbahn in Betrieb zu nehmen.

Kommentare (2)

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differentialrechnung
4
2
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Nur zu hoffen,

dass die Rechnung der Bergrettung auch bezahlt wird.

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paulrandig
4
23
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Gutes Zeichen.

Würden mehr Touristen die Gefahren unserer Berge überschätzen als sie unterschätzen, hätte man in Summe immer noch weniger zu tun.

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