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Tirol

Mutterkuh attackierte Wanderinnen

Eine Kuh stieß eine 54-Jährige auf einer Weide in Tirol nieder. Auch als die Frau am Boden lag, ließ das Rindvieh nicht von ihr ab. Ihre 60-jährige Begleiterin wurde beim Versuch zu helfen ebenfalls angegriffen.

Sujetbild: So friedlich wie hier geht es auf der Alm nicht immer zu © 
 

Zwei Urlauberinnen aus Deutschland sind am Freitag bei einer Wanderung im Gemeindegebiet von Tannheim (Bezirk Reutte) von einer Kuh attackiert und verletzt worden. Wie die Polizei berichtete, stieß das Tier die 54-Jährige auf einer Weide nieder. Auch als die Frau am Boden lag, ließ das Rindvieh nicht von ihr ab. Die 60-jährige Begleiterin wurde beim Versuch zu helfen ebenfalls angegriffen.

Ins Spital geflogen

Die 60-Jährige konnte sich in Sicherheit bringen und die Rettungskette in Gang setzten. Während die 54-Jährige Verletzungen im Bereich des Beckens, am Bein und am Rücken erlitt und mit einem Hubschrauber in das Krankenhaus nach Immenstadt in Deutschland geflogen wurde, zog sich die 60-Jährige leichte Verletzungen am linken Daumen zu.

Die Frauen hatten bei ihrer Wanderung vom Vilsalpsee kommend zwischen den Ortsteilen "Bogen" und "Geist" eine eingezäunte Viehweide durchquert. Laut Polizei war in diesem Bereich eine Hinweistafel mit der Aufschrift "Mutterkühe schützen ihre Kälber; Halten sie Abstand" angebracht. Als die beiden bereits am Ende der Weide angelangt waren, attackierte sie das Tier.

 

Kommentare (2)

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Aussenstehender
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Kuh schützt ihr Kalb

Ich bin zwar ein Bauernsohn, aber eine eingezäunte Weide würde ich respektieren, gleich wie einen Gartenzaun. Da haben diese Damen wohl gedacht dass es bei den ösis nicht so streng ist. Na da hat die Kuh eben reagiert wie ihr Instinkt es ihr eben eingibt.

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eadepföbehm
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6
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Respekt

So einfach ist das mit dem Respektieren einer Weide nicht. Es werden unzählige markierte Wanderwege durch eingezäunte Almweiden geführt. Man kann diese Wege nicht einfach schließen und aus allen Wanderkarten streichen. Wir werden mit diesem Interessenskonflikt wohl weiter leben müssen.
Da hilft nur ein gesunder Respekt vor bzw. Respektsabstand zu den Rindern.

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