Streit in der GesundheitskasseDie österreichische Lösung

Jene Teile der Kassenreform, die allen was bringen, werden zunehmend von der Realität eingeholt. Das Gesundheitswesen bleibt eine Baustelle.

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© Kanizaj
 

Dass das heimische Gesundheitswesen reformbedürftig ist, war schon lange vor der Pandemie eine Binsenweisheit. Andererseits gab es eine mindestens ebenso wuchtige Gewissheit: Wer immer irgend einen Baustein aus diesem fragilen Gebäude herauszieht, muss politisch damit rechnen, dass ihm das ganze Bauwerk um die Ohren fliegt. So geschah es zum Beispiel vor 20 Jahren, als die damals schwarz-blaue Regierung vergeblich versuchte, eine Ambulanzgebühr einzuführen. Die Idee war berechtigt, die Ausführung stümperhaft. Am Ende triumphierte der Widerstand der Besitzstandswahrer.

Kommentare (1)
GordonKelz
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Kann Ihnen nur beipflichten!

Beispiel...Totenbeschaugebühr nur in Kärnten
Die Versicherung für die jeder ein Berufsleben lang einzahlt, endet NICHT mit dem offiziell bestätigten ( Totenschein) der berechtigt begraben zu werden...Nein ,die Versicherung endet, wenn einer vom Personal meldet, das sie offenbar gestorben sind und falls vorhanden in ein extra Zimmer verbracht werden, bis die Pathologie sie übernimmt, dort wird der " amtliche " Tod festgestellt, bei dem Sie nicht mehr versichert sind, die Totenbeschau bezahlen Sie als Angehörige schon aus ihrer Tasche!!
So ist das bei uns in Kärnten...nur in Kärnten!
Gordon Kelz