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Leitartikel100 Prozent erneuerbare Energie sind mit Schrebergartendenken nicht zu schaffen

Gelungenes Beispiel Verbund-Photovoltaikwerk am Umspannwerk des DRaukraftwerkes in Ludmannsdorf in Kärnten
© Verbund/kk
 

Umweltministerin Leonore Gewessler will für den Klimaschutz Milliarden an Förderung in die Hand nehmen. Das hochgesteckte Ziel, 2030 den Strombedarf in Österreich zu 100 Prozent aus erneuerbarer Energie zu decken, ist mit dem vorgelegten Gesetzesentwurf allein nicht erreichbar. Dafür müssen Länder und Gemeinden mitmachen, vor allem auch Bürgerinnen und Bürger. Der Ausbau der Erzeugung erneuerbarer Energie ist ein Paradefall der zwiespältige Haltung „not in my backyard“. Ökostrom ja, aber bitte nicht vor und nicht hinter meinem Gartl.

Kommentare (3)

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richeseb
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Selbstverständlich

muss es Regeln geben, dass man nicht überall Windräder hinklotzen oder Natur mit PV Riesenflächen verschandeln kann. Wie die Wasserrahmenrichtlinie die letzten unberührten Bäche schützt, müsste es auch sowas für den Ausbau von Windkraft und PV geben!

richeseb
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Schon wieder

der gleiche Irrtum, Herr Winkler, es geht um die Stromerzeugung (ca. 20% der Gesamtenergie) und die passiert in Kärnten schon zu 100% aus erneuerbaren Energiequellen! Recht haben Sie beim Gesamtenergieverbrauch, der wird in Kärnten zu 55% aus erneuerbaren Quellen abgedeckt (haupts. Wasserkraft und Biomasse), damit liegen wir an der Spitze aller Bundesländer, ja im Spitzenfeld aller europ. Länder! Mit freundlichen Grüßen

scionescio
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Wer von 100% erneuerbarer Energie spricht, hätte besser geschwiegen ...

... weil er so nur zeigt, dass er nicht einmal Basiswissen in der Energiewirtschaft hat (Stichwort Netzstabilität).