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Glockengeläut gegen Hunger Der Westen beugt sich in Zeiten der Corona-Pandemie über Probleme der eigenen Staaten

Der Westen beugt sich in Zeiten der Corona-Pandemie über Probleme der eigenen Staaten. Hunger und Menschenhandel im Rest der Welt werden dadurch zusehends abgedunkelt.

© Ekaterina - stock.adobe.com
 

Wundern Sie sich nicht, wenn Sie heute um 15 Uhr in ganz Österreich die Glocken fünf Minuten lang läuten hören. Nein, es ist nicht Karfreitag. Und doch hat es damit zu tun. Wenn heute die Glocken erklingen, soll das Läuten zur Sterbestunde Jesu darauf aufmerksam machen, dass minütlich Menschen an Hunger sterben. Gerade die weltweite Corona-Pandemie hat die Lage noch verschlimmert. Erstmals seit Langem ist die Zahl der hungernden Menschen weltweit wieder gestiegen: 821 Millionen Menschen haben zu wenig zu essen. Vor allem die Länder in Afrika sind an vielen Fronten betroffen: durch Gewaltkonflikte, durch eine Heuschreckenplage, durch die Klimakrise und jetzt zusätzlich durch Covid-19. Jeden Tag kämpfen Millionen Mütter und Väter weltweit darum, dass ihre Kinder nicht hungrig einschlafen müssen – und darum, dass diese eine Zukunft haben.

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Plantago
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