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Von Mensch zu MenschWer mit verlorenen Lebensjahren durch Corona rechnet, provoziert die Frage, was ein Leben wert ist

 

Was-wäre-wenn-Fragen und -Antworten sind in und nach Krisen immer beliebt. Da öffnen sich mit dem Wissen über das Vergangene viele Türen für alle, die es ohnehin schon immer besser gewusst haben. Oder der Blick wird weit in die Zukunft gerichtet und vorausgesagt, woran sich in 20 Jahren niemand mehr erinnern kann. Ein Finanzwissenschaftler hat jetzt aufgrund seiner Berechnungen erklärt, dass die strengen Maßnahmen der Regierungen im Kampf gegen Corona ziemlich unverhältnismäßig gewesen seien. Mathematisch belegt mit einer Berechnung der gewonnenen und verlorenen Lebensjahre. Da hat er die durch den Lockdown verhinderten Todesfälle und die damit gewonnenen Lebensjahre gegenübergestellt mit der erwarteten verringerten Lebenserwartung durch den Einbruch des Wirtschaftswachstums. Ein Prozent Rückgang beim BIP soll die Lebenserwartung um 0,89 Monate reduzieren. 0,89 klingt offensichtlich wissenschaftlich fundierter als 0,9 Monate. Allein in Deutschland würden damit maximal 557.000 gewonnene Lebensjahre dem Verlust von mehreren Millionen Lebensjahren durch den Einbruch des BIP gegenüberstehen.

Kommentare (1)

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schulzebaue
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Lesenswert?

Ich mach mir die Welt

Widewide wie sie mir gefällt.

Jede Aktion hat eine Reaktion. Ich kann natürlich die Augen ganz fest zumachen und an das Christkind glauben.

Aber dieser Artikel ist schon ziemlich naiv und oberflächlich.

Die Berechnungsgrundlagen kann man natürlich in Frage stellen. Und das Ergebnis im Detail ebenso.

Aber dass verminderte Wirtschaftskraft zu sozialen Abstiegen und damit zu einer Lebenszeitverkürzung führen ist Faktum.

Dass die Pensionisten zusammen mit den Beamten und einigen Ausnahmen die Krise nicht spüren weil die Pensionen weiter am Konto eintreffen ebenso.

Und damit trifft es die Jungen mehrfach. Aktueller Kaufkraftverlust und sozialer Abstieg, den Rucksack die aktuellen Maßnahmen mit ihrer Arbeitsleistung schleppen zu müssen, keine Aussicht darauf Wohlstand in der Aktivphase zu schaffen und auch keine brauchbare Pension wenn das Alter erreicht ist. Und das wird zu einer Reduktion der durchschnittlichen Lebenserwartung führen ob es uns recht ist oder nicht.