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Causa Bischof SchwarzDie Visitation muss den Weg für eine Katholische Kirche auf Höhe der Zeit bereiten

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AMTSEINFUeHRUNG DIOeZESANBISCHOF ST. POeLTEN: SCHWARZ
Bischof Alois Schwarz © APA/HANS PUNZ
 

Die Katholische Kirche denkt und lebt in anderen zeitlichen Dimensionen. Feudale und intransparente Herrschaften, im doppelten Sinne des Wortes, hätten in einem hierarchischen System von Gehorsam, Gefolgschaft und Obrigkeitsgläubigkeit leichtes Spiel. Und Verwerfungen, wie sie nach der Ära Bischof Alois Schwarz derzeit die Diözese Gurk-Klagenfurt erschüttern, würden in Rom als lässliche Sünden keine weitere Beachtung finden. Nur wenn Vorfälle ein Ausmaß erreichen, wie die weltweit bekannt gewordenen Missbrauchsfälle, könne der Vatikan nicht darüber hinwegsehen und müsse handeln. Diese gängige Meinung beruht auf Jahrhunderte geübte Praxis.

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edi99
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Äußerst erfreulich und bemerkenswert ist, dass die Kleine Zeitung als Teil der Styria Media Group, an der die Österr. Bischofskonferenz beteiligt ist, seit vielen Jahren auch über das System Schwarz berichtet.

Chefredakteurin Antonia Gössinger bringt heute in ihrem "OFFEN GESAGT" auf den Punkt, was schief gelaufen ist, und was die Lösung sein sollte.

Hier meine Gedanken dazu, die ich auch Erzbischof Lackner übermittelt habe:

Die Arbeitsgruppe Bistum Gurk ist mündig und mutig aufgetreten, hat gegen die römische Order auf ihr Gewissen gehört und den aufrechten Gang gewagt.

Diesen hat uns bereits Jesus vorgelebt, auch Papst Franziskus ermutigt zur Geschwisterlichkeit.

Erzbischof Lackner wird als Visitator trotz seiner offensichtlichen Befangenheit (lange Kenntnis der Missstände, Freundschaft mit Bischof Schwarz, angeblich auch in Whatsapp-Gruppe mit Andrea Enzinger) beweisen müssen, ob Rom den neuen Weg der Offenheit und Transparenz belohnt und korrektive Maßnahmen der Gruppe im Bistum wertschätzt, oder aber weiter auf den jahrtausendealten, dunklen feudal verschlungenen Pfaden der hierarchischen Finsternis wandelt, mit sämtlichen negativen Konsequenzen.

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gerbur
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Durch und durch ein verlogenes Konstrukt!

Diese "Kirche" hat in vielen Jahrhunderten Erfahrungen in der Ausbeutung von Menschen gemacht. Das abzustellen bedarf noch viel Engagement von mündigen Staatsbürgern, mit den eingelullten Gläubigen dieses Vereins wird das nicht möglich sein. Ein erster Schritt wird wohl das Beenden des Konkordatsvertrages sein müssen und ein kritischer Blick auf die Strategie mit der in Städten Immobilien von stinkreichen Klöstern wie Admont aufgekauft werden. Noch ist es nicht zu spät der Krake die Arme zu kürzen!

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edi99
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Genau, seit sie im Römischen Reich Staatsreligion geworden ist und sich mit Kaiser und Fürsten unchristlich mies arrangiert hat.

Die Kleidung der Priester in ihren Ornaten erinnert noch heute daran. So ist teilweise auch die innere Haltung des Klerus in jenen Zeiten stecken geblieben.

Zumindest einige Gläubige, zu denen ich mich zähle, lassen sich nicht mehr einlullen.

Ich glaube aber, dass der Leidensdruck noch IMMENS steigen müsste, bis die Kirche von sich aus auf Kirchensteuer, Konkordat, Immobilien, sowie Wald und Mensalgüter verzichtet, um endlich wieder an Glaubwürdigkeit zu gewinnen.

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lexbalexba
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Das immens reiche Mensalgut!!!

Genau dieser diesseitige Reichtum ist es, der die katholische Kirche und seine weltlichen Vertreter verführt! Und dann leistet auch noch der Staat aufgrund historischer Vereibarungen großzügige Unterstützung aus unserem Steueraufkommen!! Ganz zu schweigen von den steuerlichen Vorteilen für diese Institution (nunmehr bekannt auch als „Steueroptimierer“) und seinen Beitragszahlern!!
„Geld verdirbt den Charakter“ als elftes Gebot der Stunde!

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