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Sie & ErAlltag, hurra! Der Jänner mahnt die gewohnten Routinen ein

Wie kommen wir wieder in die Gänge?

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Nachts um halb drei

Alltag, hurra. Der Jänner mahnt die gewohnten Routinen ein, aber die Feiertagsnächte, in denen man mit der Familie und Freunden ewig auf dem Sofa hängen blieb und am hausgemachten Wermut lutschte, wollen derzeit noch nachwirken. Üblicherweise schläft man wie ein Bär, aber dieser Nächte liegt man um halb drei Uhr morgens wach im Bett und schaut sich gemeinsam mit dem Mond den bläulich schimmernden Schnee vor dem Fenster an.
Macht nichts, die Nächte sind zum Schlafen noch lang genug, viel zu lang eigentlich. Ich finde, Winternächte sind so überdimensioniert wie die Colabecher im Kino. Weil ich hab’s gern, wenn beim Aufstehen die liebe Sonne scheint, wahrscheinlich hänge ich deswegen täglich an der Wetter-App und kontrolliere die Entwicklung der Tageslängen.
Die Zeichen des Fortschritts sind winzig: heute Sonnenuntergang 16.34 Uhr, morgen Sonnenuntergang 16.35 Uhr, übermorgen Sonnenuntergang 16.36 Uhr. Jeder Tag dauert eine Minute länger, das ist nicht viel, aber wie Cilli, meine Lehrmeisterin in Sachen Volksmund, mir beigebracht hat: Zu Stefani ein Muck’nschritt, zu Neujahr ein Hahnentritt, zu Dreikönig ein Hirschensprung, zu Lichtmess dann die ganz Stund’. Der Tag ist also seit Weihnachten schon fast eine halbe Stunde gewachsen. Nachts, so gegen halb drei Uhr, hat man gut Zeit, sich so was auszurechnen.

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