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Weniger EinschreibungenNun muss die Universität Graz genauer hinschauen

 

Es sind gravierende Einbrüche bei den Zahlen, wie die Karl-Franzens-Universität Graz nach Abschluss der Einschreibungsfrist heuer feststellen musste: Gut zehn Prozent weniger Studierende beginnen heuer ein Bachelor-Studium.

Schlimmer noch: In manchen Studien gibt es Rückgänge bis zu 30 Prozent. Über die Gründe kann derzeit nur spekuliert werden.

Es sei das Ende der geburtenstarken Jahrgänge erreicht, wird argumentiert. Dem stehen aber Zahlen der Statistik Austria gegenüber, dass die Zahl der Maturanten und Studierenden weiterhin steigen und steigen werden.

Plausibel erscheint, dass mit der anziehenden Konjunktur viele auf ein Studium verzichten, und gleich einen Job annehmen. Auch das Trommeln um die Lehre könnte eine Rolle spielen.

Greifen die Initiativen, mehr junge Leute zu naturwissenschaftlichen Fächern zu locken? Sind die verschulten Angebote an den Fachhochschulen und technischen Unis attraktiver? Ziehen geisteswissenschaftliche Fächer nicht mehr?

Die Uni will das jetzt genauer untersuchen. Wichtig dabei ist allerdings, dass man sich nicht nur in globalen Ursachen erschöpft. Sondern auch intern ganz genau hinschaut, warum bestimmte Fächer offensichtlich aus der Mode kommen.

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