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Islam-DebatteDie meisten Muslime bei uns haben mit Radikalisierung und Fundamentalismus nichts am Hut.

 

Das Buch der Lehrerin Susanne Wiesinger über den Kulturkampf im Klassenzimmer hat eine wichtige Debatte eröffnet. Über die Tendenz muslimischer Zuwanderer, die sich und ihre Kinder von unserer Lebensweise, unseren westlich-liberalen Werten abschirmen. Jetzt sorgt das nächste Buch mit Undercover-Recherchen aus Grazer Moscheen für Aufsehen.

Ist Graz eine Stadt mit gutem Pflaster für Salafisten und Jihadisten? Ja, natürlich, möchte man sagen. Aber wohl nicht, weil hier das Klima dafür besonders gut ist, sondern weil es eben das zweitgrößte urbane Zentrum der Republik ist. Die muslimische Gemeinde in Graz leidet unter dieser  Debatte massiv. Weil sie fürchtet, ja spürt, dass zunehmend alle unter Generalverdacht geraten, alle in einen Topf geworfen werden.

Umso wichtiger ist es, zu sagen: Die meisten Gläubigen, die in Moscheen gehen, sind Mitbürger, die viel zu unserer Gesellschaft beitragen. Die  meisten sind keine Fundamentalisten. Viele glauben an eine säkularisierten Gesellschaft und leben ihre Religion, wenn überhaupt, privat. Behalten wir also Tendenzen zur Radikalisierung, von wem auch immer, im Auge. Gebieten wir ihnen Einhalt. Aber bleiben wir intensiv im Gespräch, um einander besser zu verstehen und gemeinsam hier zu leben.

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