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Nach dem 0:1 in BosnienBei dieser Kaderstärke darf es nicht sein, dass Österreich offensiv ein Lüfterl ist.

 

Franco Foda hatte den richtigen Riecher. Österreichs Teamchef wies im Vorfeld darauf hin, dass das ÖFB-Nationalteam zwar starke Leistungen und Ergebnisse in Testspielen zu Hause absolviert hätte, aber ein Auswärtspflichtspiel doch etwas Neues sei.

Und tatsächlich zeigte sich die ÖFB-Elf beeindruckt. Zwar tat sie das auch schon gegen Brasilien, aber damals gegen eine ganze Elf voller Weltstars. Bei Bosnien darf man diese Bezeichnung für Miralem Pjanic und Edin Dzeko verwenden. Letzterer zeigte, warum dies zutrifft.

Keineswegs als Ausrede darf die hitzige, aber überaus faire Kulisse sein, da alle rot-weiß-roten Akteure die Erfahrung haben, regelmäßig vor vollen Rängen zu spielen. Am Ende bleibt eine 0:1-Niederlage. Zustande gekommen durch eine Kombination aus Lässigkeit und zu zögerlichem Abwehrverhalten.

Da hilft es auch nicht, weitestgehend eine starke Abwehrleistung gezeigt zu haben. Am Ende bleibt die Erkenntnis, dass ein Fehler reicht, um selbst gegen ein nicht überlegenes Team wie Bosnien zu unterliegen.

Zudem muss die ganze Offensive Verantwortung übernehmen und sich von der Abhängigkeit lösen. Bei dieser Kaderstärke darf es nicht sein, dass Österreich offensiv ein Lüfterl ist, nur weil Marko Arnautovic einen rabenschwarzen Tag erwischt.

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