MotoGP in SpielbergAb welchem Tempo wird beim staunenden Fußvolk Gänsehaut ausgelöst?

 

Die ambitionierte, motorisierte Menschheit fragt sich seit Generationen, wer der beste Rennfahrer war und ist. Universitäten (zum Beispiel Sheffield) sind dieser Frage nachgegangen. Mit zum Teil unerklärlichen Ergebnissen. Auf alle Fälle herrscht kaum Einigkeit. Selbst Wissenschaftler hinterlassen keine schlüssigen Antworten. Mit aller Mathematik kann keine rechte Botschaft verkündet werden.

Zweite Frage von höchstem Interesse: welche Motorsportart ist die attraktivste? Ab welchem Tempo wird beim staunenden Fußvolk Gänsehaut ausgelöst? Hohe Einigkeit: natürlich die MotoGP, aufregender und atemberaubender als beispielsweise die Formel 1, deren Protagonisten oft neidisch auf ihre mit zwei Rädern ausgestatteten Artgenossen blicken.

Die Fangemeinschaft hat es längst begriffen. Nirgendwo pilgern so viele Menschen hin. Schon seit drei Jahren zählt der Red-Bull-Ring rund 200.000 Zuschauer. Wobei es ja kaum Freikarten gibt. Mit denen so manche andere Veranstaltung kunstvoll aufgewertet werden.

Dennoch wird diesem Trend nicht immer Rechnung getragen. Der Staatsfunk im deutschen Sprachraum (egal ob ZDF oder ORF) entzieht sich seit Jahren gänzlich dem Spektakel. Und überlässt so großartige Bilder wie die „Gelben Wand“ der Rossi-Anhänger oder eine orange Tribünen anderen. Da kann man nur "Servus" sagen.

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