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Eintrittsgeld für die WachauKritiker vergessen, dass der Touristenstrom reißend geworden ist und geregelt gehört.

 

Schönheit hat ihren Eintrittspreis: Der ehemalige Bürgermeister von Melk schlägt vor, dass Touristen künftig eine Gebühr zahlen sollen, wenn sie in die Wachau reisen. Kritiker sehen die Donau-Region schon zu einem Freizeitpark verkommen: Kassenschalter an der Ortseinfahrt von Dürnstein, Drehkreuze am Eingang zum Heurigen. Doch sie vergessen, dass der Touristenstrom an der Donau mittlerweile reißend geworden ist und geregelt gehört. Man kann diskutieren, ob ein Eintrittspreis dafür das richtige Mittel ist. Doch Maßnahmen wird es brauchen.

Die Wachau steht dabei stellvertretend für all die idyllischen Flecken auf einer Welt, die immer enger zusammenrückt. Dass dadurch auch immer mehr Menschen die Schönheit dieser Orte genießen wollen, ist verständlich. Doch Touristen sowie Einheimische müssen dafür sorgen, dass diese Schönheit erhalten bleibt. Auch wenn sie dafür einen gewissen Preis zahlen müssen.

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