Exzellenz an der TU-GrazJetzt etwas draufsetzen

 

Immer wieder steht die Technische Universität Graz in der Öffentlichkeit – anwendungsnahe Forschung fasziniert die Öffentlichkeit ebenso wie die Politik.

Was sich aber da vor einigen Tagen abgespielt hat, sprengt jeden Rahmen, den wir in Österreich kennen: Vier junge Forscher wurden zu Weltstars, als sie zwei weitreichende Computer-Sicherheitslücken enttarnten. Es war ein Medienereignis der Sonderklasse, das Graz und die Namen der vier Musketiere weltweit aufleuchten ließ.

Es ist aber mehr als ein simpler Medienhype. In jahrzehntelanger Arbeit wurden in Graz diese Felder still und leise gesät und bestellt.
Das Institut nimmt seit Langem eine Top-Position bei der Computersicherheit ein – auch allgemein ist man für die rot-weiß-rote IT-Sicherheit verantwortlich.

Stefan Mangard hat jetzt einen EU-Spitzen-Forschungspreis ergattert, um genau jene Grauzonen zu beleuchten, die es in modernen komplexen Computerchips gibt. Damit wurde nun plakativ die Ernte eingefahren. Jetzt sollte man weiterdenken und rasch handeln: Österreich muss diese einmalige Gelegenheit beim Schopf packen, auf das bestens Bewährte noch etwas Exzellenteres draufsetzen und so den Top-Forschern zusätzliche Spielräume einrichten.

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