''Soko Friedrich''Ein Erfolg fehlt noch

 

Es gibt ja manche, die an den Fähigkeiten der Exekutive zu zweifeln beginnen, weil ein Doppelmörder über Monate nicht gefunden werden kann. Ja mehr noch, weil es nicht einmal die geringste Spur von ihm gibt. Aber der Fall Friedrich Felzmann ist so besonders, dass erst die Geschichte zeigen wird, wie dieses spurlose Verschwinden möglich war.


Wer wegen Felzmann an der Polizei zweifelt, wende seinen Blick einem anderen Beispiel zu. Im Vorjahr hat ein hinterhältiger Räuber Graz in Atem gehalten. Er schlug ältere Frauen auf der Straße dermaßen brutal nieder, dass sie einen Kieferbruch, eine Hirnblutung und noch viel mehr erlitten.
Als klar wurde, dass hier derselbe Täter am Werk ist, hatte eine Sonderkommission die Lage rasch im Griff und legte dem Rumänen das üble Handwerk. Seither können ältere Frauen wieder ohne Angst auf den Grazer Straßen wandeln, und die Opfer werden über die gestern verhängte Höchststrafe von 15 Jahren besonders froh sein.

Vielleicht gelingt in nächster Zeit auch der „Sonderkommission Friedrich“ im Fall Felzmann ein Erfolg. Nicht um die Zweifler zu beruhigen, sondern um endlich die quälende Ungewissheit zu beenden.

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