Zum Immobiliendeal mit MateschitzGelegenheit macht reich

 

"Vor Gericht und auf hoher See ist man in Gottes Hand“, heißt es. Demnach meint es Gott gut mit Fritz Grillitsch. Das Gericht hat ihm für ein einziges Immobiliengeschäft eine Provision von 420.000 Euro zugesprochen. Mit Ausweitungsoption auf 1,3 Millionen Euro.

Der ÖVP-Abgeordnete, der sich nach der Wahl aus der Politik zurückzieht, hat ein 36,5 Millionen Euro schweres Geschäft vermittelt. Von dieser Größenordnung können selbst große Immobilienhändler nur träumen, während Grillitsch gar kein Gewerbe besitzt und den Joker als „Gelegenheitsmakler“ gezogen hat.

Summen, die hier bei einer einzigen „Gelegenheit“ verdient werden, lassen sich im Laufe eines Lebens von gewöhnlichen Arbeitern, Angestellten oder Kleinunternehmern eher schwer erwirtschaften. Auch wenn formal alles rechtens sein mag, können sie nur staunend und mit der Erkenntnis zurückbleiben, dass es Gott nicht mit jedem so gut meint.

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