Verstorbener RekrutNicht in den Tod gehetzt

Die Rekrutenausbildung bleibt aber im Fokus.

 

Ist jetzt alles wieder in Ordnung beim Bundesheer? Nein, ist es nicht. Dass der Tod eines 19-jährigen Rekruten auf eine sehr seltene und gefährliche Infektion zurückzuführen ist, entkräftet jedoch den am schwersten wiegenden Vorwurf. Toni P. wurde nicht von seinen Vorgesetzten in den Tod gehetzt.

Genau diese Formulierung, in den letzten Tagen oft ausgesprochen und mit Pauschalverurteilungen des Bundesheeres verknüpft, traf deren Bedienstete schwer. Zu Recht weisen sie jetzt empört darauf hin, dass hier vorschnell falsche Schlüsse gezogen wurden.

Das Licht aber, das der Fall auf manch fragwürdige Methode in der Rekrutenausbildung geworfen hat, darf nicht gleich wieder erlöschen. Märsche bei Gluthitze lassen sich mit körperlicher Ertüchtigung schwer argumentieren. Auch ist noch zu klären, ob die medizinische Versorgung von Toni P. optimal verlaufen ist. Antworten werden die Sonderkommissionen liefern müssen. Wilfried Rombold

Kommentare (1)

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max13
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Lesenswert?

ich bin da nicht ganz ihrer meinung.

schon vor fünfzig Jahren gab es Spinner beim Heer.
vom kleinen Ausbildner bis zum Ausbildungsoffizier.
die Beschimpfungen für kranke Kameraden war kriminell.
Ausbilder kamen in die Krankenabteilung und wollte die Soldaten vor der Ärztlichen Untersuchung wieder mitnehmen.
ich habe das mehrmals miterlebt denn ich war Sanitäter.
unser Arzt war ein Zivilist im rang eines Major, der hatte den Herren mit disziplinar anzeigen gedroht.

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