Sicherheit für MotorradlenkerGut investiertes Geld

 

Eine 20-jährige Grazerin, ein 26-jähriger Oststeirer, ein 61-jähriger Deutscher. Alle drei sind dieses Wochenende mit ihren Motorrädern auf steirischen Straßen verunglückt, jedes Mal in für Lenker besonders tückischen Linkskurven. Die drei haben Verletzungen davongetragen, aber sie haben gottlob überlebt.

Für zwölf Motorradlenker gab es im Vorjahr nach Unfällen in der Steiermark keine Rettung mehr. Auch heuer gab es schon mehrere Tote. Die Statistik spuckt zwar rückläufige Unfallzahlen aus, ist aber doch für jeden hinterbliebenen Angehörigen ein Hohn.

Ein bisschen Hirn einschalten und ein bisschen runter vom Gas sind sowieso Voraussetzungen für weiter sinkende Unfallzahlen. Doch auch die Straßenzuständigen helfen nach: Spezielle Markierungen sollen Lenkern die richtige Kurvenlinie weisen (Bericht links). Gut so. Wenn ein einfacher Strich dem Tod einen Strich durch die Rechnung machen kann, her damit!
Was noch effizienter ist: Leitschienenvorhänge, die bei Unfällen das extrem gefährliche, oft tödliche Durchrutschen unter Leitschienen verhindern. Der Haken: Sie sind teurer als ein paar aufgemalte Striche. Es geht um 30.000 Euro pro Kilometer.

Klingt ziemlich viel, und ist im Vergleich zu einem Menschenleben doch ziemlich wenig.

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