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Plagiatsaffäre

Sein Rücktritt liegt nicht allein in Buchmanns Hand

 

Deutschland hatte bereits politische Plagiatsaffären. Prominentestes „Opfer“ war der deutsche Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg, der 2011 Doktorwürde und dann sein politisches Amt verlor. Nun trifft es den steirischen Wirtschaftslandesrat – aus dem Hinterhalt wohlgemerkt. Ein unbekannter Auftraggeber heuerte den Plagiatsjäger Stefan Weber an und dieser zerzauste Christian Buchmanns Doktorarbeit arg. Nun listet auch das von der Uni Graz beauftragte Gutachten – wie das Büro Buchmann bestätigt – Mängel auf. Stichwort: „fehlerhafte Zitierung“.

Kommentare (2)
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perplesso
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warum denn nicht ?

der Rücktritt von seinen politischen Ämtern wäre doch seine ureigenste Entscheidung !?

Westostsuednord
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Nicht nur Hr. (Dr.) Buchmann

Der prominenteste Fall eines Plagiats ist Russlands Präsident Wladimir Putin. In seiner Doktorarbeit hat man Passagen aus den Werken westlicher Ökonomen entdeckt. 1997 wurde Putin an der renommierten Bergbau-Hochschule St. Petersburg mit einer 218 Seiten langen Arbeit über das undankbare Thema der staatlichen Bewirtschaftung natürlicher Ressourcen promoviert. Deshalb wird auch vermutet, dass andere die Arbeit verfasst haben - und das nicht einmal gut. Putin hat das Opus wahrscheinlich gar nicht gelesen.
Nicht nur Herr "Dr." Buchmann ist also in bester Gesellschaft..