Bürokratie mit BabyIn jedem Fall aufreibend, im schlimmsten Fall existenzbedrohend

Die verzögerte Auszahlung von Familienbeihilfe ist nur ein Problem, von mehreren. Ausgerechnet in einer der forderndsten Zeiten des Lebens müssen viele Familien einen bürokratischen Hürdenlauf meistern.

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Kommentar von Veronika Dolna © Kleine Zeitung
 

Jedem Anfang, schrieb Hesse, wohnt ein Zauber inne. Wer Kinder hat, weiß: Der Zauber der ersten Wochen mit Baby ist ein ruppiger. Zwischen Emotionskarussel und Schlaflosigkeit, überwältigender Liebe und Milchstau müssen viele Familien ganz nebenbei einen bürokratischen Kraftakt meistern.

Kommentare (1)
stprei
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Unkompliziert

Grundsätzlich ist die antragslose Familienbeihilfe äußerst unkompliziert, weil sie automatisch passiert. Die Durchlaufzeit sind etwa zwei Wochen, und das Prinzip der Antragslosigkeit ist herausragend, das gibt es sonst nirgends.

Kinderbetreuungsgeld funktioniert auch gut, die Beratung ist kompetent und man wird sehr freundlich da durch begleitet. Antrag ausfüllen, abgeben und nach zwei Wochen war die Zuerkennung da.

Wenn man sich Problemfälle heraussucht, kann man immer was verbessern, aber das sind Detailprobleme, keine generelle Disfunktionalität, wie die Neos suggerieren.