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HeeresreformDas Heer wird wieder, was es einst war: Eine B-Gendarmerie

Der Soldat als B-Gendarm. Über das augenzwinkernde Verhältnis der Österreicher zu ihrem Bundesheer, beispielhaft verkörpert durch die neue Verteidigungsministerin.

© KK
 

Um das Verhältnis der Österreicher zu ihrem Heer zu verstehen, hilft es in Erinnerung zu rufen, wo es herkommt. Es ging Anfang der 50er-Jahre aus der B-Gendarmerie hervor und das Inventar der B-Gendarmerie aus den alten Geräten der westlichen Besatzungsmächte. Um die östliche nicht zu irritieren, waren die Soldaten der B-Gendarmerie Soldaten, die nicht Soldaten heißen durften. Sie waren Soldaten, die so tun mussten, als wären sie keine. Die Prägekraft der Anfänge wirkt bis heute nach.

Kommentare (3)

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user10335
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Überschrift und Schlusssatz sind falsch!

Die B-Gendarmerie waren "getarnte" Soldaten, die mit Herz und Seele dabei waren! Richtiger wäre als Überschrift die im Artikel vorkommende Bezeichnung für das geplante Heer: "Feuerwehr mit Sturmgewehr"! Ansonsten stimme ich ihrer Meinung voll zu!

jg4186
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Ab- und Umrüstungspläne

Das ist doch ein Ernstnehmen der Tatsachen: Das Bundesheer war - Gott sei Dank - noch nie militärisch gefordert, Panzer, Kampfjäger etc. musste nie kriegerisch eingesetzt werden.
Aber wir haben das Heer dringend gebraucht bei vielen verschiedenen Katastrophen. Die "Ab- und Umrüstungspläne" sind nur eine sinnvolle Konsequenz der letzten Jahrzehnte. Wir sollten vorbereitet sein auf die tatsächlichen Herausforderungen und nicht weiterhin auf die hören, die überall kriegerische Gefahren sehen.

Plantago
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ein eigenes Heer ist wie eine Versicherung.

Man braucht beide, auch wenn es nicht brennt und kein Krieg droht. Wer seine eigene Armee verkommen lässt, ist in Gefahr, eine fremde, besser ausgerüstete zu bekommen. Werfen wir die Regenschirme weg, weil es gerade eh nicht regnet?