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Tempo 140Traurig, dass jetzt auch noch Kärntner Politiker bei diesem populistischen Autorennen mitspielen.

 

Irgendwie kommt man sich vor wie im falschen Film. Kein Tag vergeht ohne neue Warnung vor der weltweiten Klimakatastrophe. Und selbst Volksschulkindern wissen längst, dass die mörderische globale Erwärmung von CO2 befeuert wird, das erheblich aus den Auspuffanlagen von Autos stammt. Ebenso gesichertes Wissen ist, dass umso mehr Kohlendioxid ausgestoßen wird, je schneller man fährt und jenseits von 120 km/h die Belastung exponentiell ansteigt. Skeptiker seien zum Selbstversuch auf der Autobahn ermuntert – als Messgerät reicht der Bordcomputer.

Wem will man also Gutes tun, wenn man das Tempolimit auf Autobahnen auf 140 km/h erhöht, was Mehrverbrauch bedeutet und, ist es erst einmal Gewohnheit, auch zu noch stärkerem Durchdrücken des Gasfußes führen wird? Ist es die Lust, der Klimakatastrophe noch schneller entgegenzufahren?

Allein schon die Idee, Tempo 140 überhaupt zur Diskussion zu stellen, weist in die völlig falsche Richtung. Traurig, dass jetzt auch Teile der Kärntner Politik da willig mitspielen. Gefordert wäre vielmehr ein Zeichen zur Emissionsverringerung.

Dabei sind die Autobahnen ohnehin ein Thema. Ein konstantes Durchschnittstempo etwa wäre dem Umweltschutz dienlicher als oftmals nicht nachvollziehbare Tempowechsel.

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