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Weniger CO2 im VerkehrBeide Augen gegenüber der Industrie zuzudrücken, bedeute, die Kosten für den Klimawandel schon bald dem Konsumenten umzuhängen.

Der Klimawandel treibt uns das Wasser bis zum Hals. Über die sehr zaghaften Pläne des EU-Umweltrates für CO2-Reduktionen bei Autos schüttelt sogar die Auto-Lobby den Kopf.

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Zwei Schauplätze. Global betrachtet einen Steinwurf weit voneinander entfernt. Luxemburg: Treffen des EU-Umweltrates. Hauptthema: Neue Autos und Lieferwagen sollen verpflichtend weniger Treibhausgas Kohlendioxid ausstoßen. Das Heiße daran: ab 2030. Das Volumen: lächerlich. 35 Prozent, wenn Österreichs Vorschlag kommt. Nur 30 Prozent, wenn Deutschland mit seinem noch unsäglicheren Standpunkt durchfährt. Die deutsche Umweltministerin lieferte gar den Offenbarungseid. Unumwunden gab sie zu, gegen ihre eigene Überzeugung das zu vertreten, was ihr die Chefin anschafft – im viel gepriesenen Land des Atomausstiegs, wo ein Energieriese jetzt noch für die Braunkohle-Verfeuerung einen ganzen Landstrich wegbaggern will.

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