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DenkzettelDie Rechtspopulisten wähnen sich im permanenten Abwehrkampf

Die FPÖ lockert neben punktuellen Verschärfungen die Waffengesetz

© (c) Christian Jungwirth
 

Der in die Enge getriebene Kickl schießt wild um sich. Diese sprachliche Zuspitzung drängt sich angesichts der Novelle des Waffengesetzes auf: Abgesehen vom Messerverbot für Asylwerber sind alle Verschärfungen auf Drängen der EU in das Gesetz eingeflossen.

Nun kann man darüber streiten, warum sich ausgerechnet die FPÖ für Lockerungen im Waffengesetz stark macht: Liegt es an der DNA der Rechtspopulisten, die sich im permanenten Abwehrkampf wähnen? Oder liegt es am Naheverhältnis der FPÖ mit der heimischen Waffenlobby? Oder haben einfach ein paar Waffennarren das Sagen?

Dass die Sicherheitsbehörden, die ja das Gewaltmonopol des Staates absichern soll, bestens ausgerüstet werden soll, steht außer Frage. Zu meinen, Österreich werde sicherer, wenn man an allen Ecken und Ende aufrüstet, diesen Trugschluss sollte man schleunigst auf die Müllhalde der großen gesellschaftlichen Irrtümer werfen.

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