AccessControl ac = AccessControl.getAccessControl(request);

Zum Parteitag der Kärntner GrünenViel ist von den Grünen des Jahres 2004 nicht mehr übrig.

 

Es gab nicht wenige Menschen, die sich am Abend des 4. März und an den folgenden Tagen die Frage stellten: War das g’scheid? War es die richtige Entscheidung, die Grünen nicht zu wählen und eventuell das Kreuz bei der SPÖ zu machen? Man hat so die eine Partei aus dem Landtag geschickt und der anderen de facto zu einer Alleinregierung verholfen.

Über die SPÖ-Frage wird noch befunden, die Grünen-Frage beantwortet sich gerade: Es passt schon. Seit die Partei als Folge eines demokratischen Akts aus dem Landtag geflogen ist, weigert sie sich, nicht aufgewandte Klubgelder den Steuerzahlern zurückzugeben. Nun hantiert man mit Gutachten, die das rechtfertigen, macht diese aber nicht öffentlich.

Zur Veranschaulichung, wo man mit diesem Verhalten moralisch angelangt ist, ein Ausflug in die Landesgeschichte. 2004 nahm die FPÖ zur Wahlkampfinanzierung einen Kredit bei der Landes-Hypo auf – besichert mit der Parteienförderung, die man sich für die nächsten zehn Jahre erwartete. Gerade wegen solcher Vorgänge wurden die Grünen kurz
darauf als Aufdecker-Instanz in den Landtag gewählt.

Nun argumentieren die Grünen: Man könne das Geld auf einem Konto parken, bis man wieder im Landtag sitzt. Viel ist von den Grünen des Jahres 2004 nicht mehr übrig.

Diskutieren Sie mit - posten Sie als Erste(r) Ihre Meinung! Kommentieren