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LeitartikelÖzil hätte sich nicht für politische Propaganda eines Despoten missbrauchen lassen dürfen.

Natürlich darf und soll man als Deutscher mit türkischen Wurzeln die Welt seiner Ahnen achten und ehren. Aber vor einem Demokratie-Gegner hat diese Loyalität haltzumachen.

 

Ein gekränkter junger Mann möchte nicht mehr für seine Mannschaft Fußball spielen und erzählt es klagend der Welt. Dieser banale Sachverhalt aus der Welt männlichen Gebärdens wäre nicht weiter von Belang, wäre das Spiel nur ein Spiel. Ist es aber nicht. Über das Spiel definiert sich das Wir-Gefühl eines Landes. Es stiftet Identität oder macht diese brüchig. Es löst kollektives Hochgefühl aus oder stürzt ein Land in Ungemach.

Kommentare (2)
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BernddasBrot
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Heiko Maas

seines Zeichen deutscher Aussenminiser , hat es m.E. gut charakterisiert. Ein in England lebender mehrfacher Millionär mit Migrationshintergrund ist nicht Ausdruck des deutschen Integrationsproblem.......da haben Sie schon Recht , das Foto mit dem Anti-Demokraten Erdogan war unnötig....

HPIK1RXCA6MZ63IL
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Na klar war das Foto ein Fehler,

aber die Reaktion der Medien darauf war überzogen und es ist deren alleinige Verantwortung für das was da jetzt abläuft. Darf ich höflich an die positiv kommentierten Bilder von Karl Schranz mit seinem Freund Putin erinnern? Letzterer kann sich seine Hände auch nicht in Unschuld waschen, aber Herrn Schranz wurde deswegen kein einziger Vorwurf gemacht.