Von Mensch zu MenschWie einkaufen, um nicht beizutragen, dass Plastikmüll bald mehr wiegen wird als alle Fische im Meer?

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Carina Kerschbaumer
Carina Kerschbaumer © Kleine Zeitung
 

Vor dem Obststand stehend fällt der gestrige Greenpeace-Report mit der Forderung „Stop Einwegplastikverpackungen“ ein. Also Hände weg von plastikverpackten Sechserpack-Äpfeln oder einer plastikverpackten Gurke und die unverpackten Äpfel in den Wagen legen. Und sich dann auf die Schultern klopfen, auf denen die Stoff-Einkaufstasche baumelt? Die Tochter würde einwerfen, dass für ein Schulterklopfen ein Fahrrad vor dem Geschäft stehen müsste und nicht ein Auto mit zu hohem Benzinverbrauch. Und ein Kunststoffexperte würde fragen, wie groß denn das schlechte Gewissen bei der letzten klimaschädlichen Flugreise gewesen sei. Stofftasche und Griff zu unverpackten Äpfeln würden dies nicht wettmachen. Außerdem soll eine plastikverpackte Gurke um mindestens zwei Wochen länger halten und die Verpackung nur zehn Prozent zur Ökobilanz beitragen, 90 Prozent würden bei den Lebensmitteln und dem Transport liegen. Plastik mache also Sinn, erklärten Kunststoffexperten bei den Technologiegesprächen in Alpbach.

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