KolumneDirk Stermann: Blutfässer und Kasnudeln

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Dirk Stermann
Dirk Stermann © (c) APA/GEORG HOCHMUTH (GEORG HOCHMUTH)
 

Es war ein Bauernhof mit Fremdenzimmern in Maria Wörth am Wörthersee und es war 1971. Mein kleiner Bruder war gerade ein Jahr alt geworden und zahnte, weshalb er ausdauernd weinte. Ich sehe Tränen und den See, beides vermischt sich in der Erinnerung mit dem Blut in der Tonne. Der Bauer hatte ein Schwein geschlachtet. Es schrie lauter als mein Bruder und am Boden war eine große Blutlache. In der Mitte der Lache stand das große, rostige Fass, das bis oben gefüllt war mit dem Blut des Schweins.

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