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Turbulenzen um KanzlerVan der Bellen zieht rote Linie, allerdings nicht in der Schlüsselfrage

Der Bundespräsident rüffelt die ÖVP für die Geringschätzung der institutionellen Spielregeln, fordert einen respektvollen Umgang der Opposition ein und sorgt sich um das vergiftete Gesprächsklima in der Republik.

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Nach Wochen des Schweigens hat sich nun erstmals Bundespräsident Alexander Van der Bellen zu Wort gemeldet. In aufgewühlten Zeiten wie diesen war eine Einordnung der Dinge, ein Bewusstmachen des institutionellen Koordinatensystems durch das Staatsoberhaupt überfällig. Für eine Rede an die Nation nach der Zib1 reichte es dann doch nicht, Van der Bellen entschied sich für eine Ansprache auf Facebook.

Kommentare (4)
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MuskeTiere4
1
3
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…die Privatsender sind ebensowenig unparteilich

wie man anhand der Paralleldiskussionen in den Privatsendern erkennen kann!
In den Medien herrscht überall eine politische Tendenz, wichtig ist auch bei den ebenso geförderten Privat(!)Sendern, dass diese Diskussionspartner aller gesellschaftlichen Kräfte und Farben miteinander sprechen zu lassen!
Zum Video VdBellens: ich erkenne in seiner Zurückhaltung eher ein Bemühen um Ausgewogenheit und um das Erfüllen jenes Vorbildes, das er von den angesprochenen Gruppen einfordert.

reschloff
4
3
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Parteilichkeitsunterstellung

Wenn ich den Kommentar von Herrn Jungwirth richtig verstanden habe, dann schützt der Bundespräsident "seine" Grünen vor dem Ende der derzeitigen Koalition? Geht's noch?

mahue
1
21
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Manfred Hütter: Einfache Antwort Herr Jungwirth

Wenn die Medien abrüsten, und uns selbständig LIVE die Arbeit der Parlamentarier im Parlament und U-Ausschüssen mitverfolgen lassen, ist schon ein großer Schritt "zur Abrüstung der Worte" gemacht.

mahue
1
19
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Manfred Hütter: Zusatz

Speziell bei politischen Themen begeben sich Journalisten auf ein Glatteis, dass mehr die eigene Ansicht wiedergibt, aber nicht unbedingt Fakten entspricht. Sollten dies am Anfang jedes Berichtes klar erklären. Bin absolut für die unzensierte Pressefreiheit als notwendiger Teil unserer Demokratie. Eine Zeitung mag in ihren Richtlinien festgeschrieben haben "Wir berichten unabhängig, frei von jeder politischer Richtung und Einstellung", dann ist es nur die halbe Wahrheit und etwas unehrlich. Auch unsere führenden Sender wie der ORF sind das nicht, wenn man manche Interviews und politische Diskussionsrunden mit den moderierenden Journalisten verfolgt.