Bitte warten - Ihr Zugang wird eingerichtet.

Immunität Betrifft: Die Redaktion im Krieg

Der Morgenpost-Kommentar aus der Chefredaktion.

© 
 

Wir gehen eigentlich Kriegserklärungen? Schriftlich, mit Tinte? Kenn nur auf die Schnelle die unglückselige vom Kaiser Franz Joseph („habe alles geprüft und erwogen“), die schuld daran ist, dass wir kein Cafè degli specchi mit Blick aufs Meer haben, und alles nur wegen ein paar fanatisierter Studenten. Christian Ragger, der freiheitliche Abgeordnete zum Nationalrat, dürfte nicht alles geprüft und gewogen haben, als er gestern ohne Tinte, aber mit zürnender Stimme der Redaktion „den Krieg“ erklärte. Es sei Krieg, drohte er am Telefon, sollte die Kärntner Redaktion es wagen zu schreiben, dass er, Christian Ragger, derzeit ohne Führerschein ist.

Kommentare (12)

Kommentieren
zyni
0
9
Lesenswert?

Solche Geschichten gehen

runter wir Öl, danke dafür und weiter so👍🏼.

Plantago
0
0
Lesenswert?

Seit Ibiza liegen bei der FPÖ die Nerven blank,

vor allem nach dem Watschentanz, zu dem die Kronen-Zeitung aufgespielt hat, nach Straches vollmundigen Äußerungen. Wenn eine Partei nur mehr schlechte Presse hat, kann es schon zu solchen Auszuckern kommen. Man fühlt sich von allen verfolgt, gepiesackt und ungerecht behandelt. Selbst kleine Fehler werden breit ausgewalzt, wo bei anderen Partein größere Schweinereien oft unter den Teppich gekehrt oder verständnisvoll schöngeschrieben werden. So etwas zehrt irgendwann am Nervenkostüm. Es wird nicht die letzte, aggressive Meldung gegenüber den Medien gewesen sein.

lieschenmueller
0
2
Lesenswert?

Man muss aber schon fragen, was glauben gewisse Politiker wer sie sind?

Den Namen Ragger habe ich "erinnerlich" (das ist mehr als manche Volksvertreter drauf haben), aber genau zuordnen konnte ich ihn als Steirerin nicht. Gegoogelt, hatte eine mehr oder minder Karriere im riesigen Bundesland Kärnten, die Parteinamen wechselten aufgrund der Zustände in sage und schreibe drei.

Sollte man deswegen vor Ehrfurcht niederknien?

helmutmayr
0
12
Lesenswert?

Das ganze wäre ja,

weil bis zu einem gewissen Grad den Grössenwahn des (aller) Kriegserklärers beschreibend, eher zum lachen. Aber leider beschreibt es den Typus der heute tätigen Politiker. Sie wollen nicht einmal mehr den Anschein dessen wahren was an Anstand von Volksvertretern erwartet wird. Sie drohen den Medien, lügen und vergessen. Anders sind z.B. die Aussagen und Enthaltungen beim U Ausschuss nicht zu erklären. Dement werden sie allesamt ja nicht sein. Dafür wären sie wohl zu jung. Dummheit will ich nicht unterstellen. Vielleicht ist es eben nur einfacher Großenwahn. Dieser ist es, der mich und viele Bürger einfach mehr und mehr auf die Palme bringt.
Herr Chefredakteur, wenn die Kriegserklärung eine gefährliche Drohung war, dann müßten Sie es nicht nur öffentlich machen sondern auch anzeigen.

KleineZeitung
0
9
Lesenswert?

Ihr Kommentar

Ihr Schreiben habe ich an unseren Chefredakteur weitergeleitet.
Mit freundlichen Grüßen,
die Redaktion

lieschenmueller
1
5
Lesenswert?

Denkt denn niemand an die aufgescheuchten Hendln?

Sein Zuspätkommen wäre unter Umständen lebensgefährlich für das liebe Federvieh gewesen ......

HASENADI
0
16
Lesenswert?

Sehr geehrter Herr Chefredakteur,

nicht, dass ich mich jetzt um Ihr weiteres Wohlergehen besonders sorgte, aber nach den bedrohlichen Worten des Kärntner Anwalts könnte diesem vielleicht eine Lebensweisheit helfen, in der für ihn ärgerlichen Situation zu kalmieren:
"Wenn die Macht der Liebe über die Liebe zur Macht siegt, wird die Welt Frieden finden." (Jimi Hendrix)
Auch Ihnen einen guten und sicheren Tag, nicht rasend schön, doch wenigstens ohne Hektik.
P.S. In der Zwischenzeit halte ich Ihnen, sehr geehrter Herr Chefredakteur, gerne den Rücken frei!

KleineZeitung
0
4
Lesenswert?

Kommentar

Ihren Kommentar habe ich an unseren Chefredakteur weitergeleitet.
Mit freundlichen Grüßen,
die Redaktion

HASENADI
0
4
Lesenswert?

Vielen Dank für die rasche Weiterleitung,

eine gewisse SOKO soll sich ein Beispiel an Ihnen nehmen 😉

wintis_kleine
0
11
Lesenswert?

Sg. Hr. Patterer

selten so gelacht üeber die Abgehobenheit eines unserer sogenannten Volksvertreter.
Der Hr. Ragger sollte sich vielleicht besser selber an der Nase nehmen und versuchen einzusehen, dass auch er für seine Taten gerade stehen muss; was wäre wohl los geswesen, hätte er mit dem Tempo eine Verkehrsunfall verursacht mit Verletzten oder gar Toten.
Aber Kärntner Freiheitliche scheinen dafür sehr empfänglich zu sein, wie die Geschichte zeigt, sich mehr oder minder nicht an die STVO halten zu können(wollen).

KleineZeitung
0
4
Lesenswert?

Kommentar

Auch Ihren Kommentar habe ich an Herrn Mag. Patterer weitergeleitet.

Mit freundlichen Grüßen,
die Redaktion

Avro
0
5
Lesenswert?

Demut

Wenn man schon einen Fehler macht sollte man ihn in erster Linie eingestehen und etwas Demut zeigen.
Beides ist bei Hr. Ragger offensichtlich nicht vorhanden. Und der erste Schuss in diesem "Krieg" war ins eigene Knie vom WAC Fan...