Bitte warten - Ihr Zugang wird eingerichtet.

Corona und die EUWir brauchen jetzt mehr und nicht weniger Europa

Manche meinen, jetzt sei die Zeit der Nationalstaaten und Europa spiele keine Rolle mehr. Dabei ist es unsere Zukunft, meint unser Gastkommentator.

Die deutsch-französische Grenze bei Straßburg ist gesperrt, die Brücke über den Rhein unpassierbar
Die deutsch-französische Grenze bei Straßburg ist gesperrt, die Brücke über den Rhein unpassierbar © (c) AP (Michael Probst)
 

Die europäische Solidarität ist abgemeldet, meinen manche. Jetzt sei die Zeit der Nationalstaaten, Europa spiele keine Rolle, die EU und der Euro würden wohl bald Geschichte sein. Dabei sind sie unsere Zukunft, wollen wir diese Krise nicht vertiefen. In Ausnahmesituationen nehmen die Nationalstaaten ihre Vorrechte wahr, die EU kann Grenzschließungen aus Gründen der nationalen Sicherheit und Gesundheit nicht verhindern.

Kommentare (3)

Kommentieren
wlan
2
4
Lesenswert?

Die EU hat bei der Coronakrise versagt....

gleich wie bei der Flüchtlingskriese. Seit 2015 wird davon geredet, dass man eine "Europäische Lösung" brauche...was ist geschehen?
Man wird nach der Corona Krise und der darauf folgenden Wirtschaftskrise die EU vollkommen neu aufstellen und definieren müssen.

muston
4
4
Lesenswert?

nemesis

Schoene, leere Worte

jg4186
5
10
Lesenswert?

Richtung mehr Europa

Ja, richtig. Eine Krise wie diese erlebten wir noch nie. Alle waren ge- bis überfordert. Jeder, jedes Land macht schnell, was schnell zu tun ist. Aber wir sollten aus der Krise lernen und tun es auch, die gegenseitige Hilfe in Europa fängt an zu laufen. Echte Solidarität ist grenzenlos, das lernen wir derzeit mühsam, aber doch. Weil Corona (und so manch andere Herausforderung) nicht vor Landesgrenzen Halt macht. Die Zukunft ist sicher ein starkes, geeintes Europa.